Revolutionärer Freundschaftsbund (RFB) e.V.

Ernst Thälmann und Kameraden

Der Rote Aufbau 2/2017 erschienen

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70 Jahre VVN – Festveranstaltung in Frankfurt a. Main

31. März 2017 Frankfurt/Main, Haus Gallus
18:30 Uhr – 21:30 Uhr

70 Jahre nach der Gründung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes durch Überlebende des faschistischen Terrors ist unsere Organisation, die VVN–BdA, ein lebendiger, generationsübergreifender antifaschistischer Verband. Unser Wirken bleibt dem Schwur von Buchenwald verpflichtet: „Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht! Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.“
Vom 15.–17. März 1947 fand in Frankfurt/Main die erste Interzonale Länderkonferenz der VVN statt. Sie beschloss die Gründung eines gesamtdeutschen Rates und ist damit die Geburtsstunde der gesamtdeutschen VVN.
Mitglieder und Freunde der VVN-BdA sind herzlich eingeladen, an der Festveranstaltung aus Anlass von 70 Jahren VVN teilzunehmen.

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Daimler: Angriffe auf die Belegschaft

Über die Zeitung erfuhren es die Kolleg/innen bei Daimler, was sie schon lange befürchtet hatten:
Am Samstag, dem 4.2.17, berichteten mehrere Zeitungen, dass Daimler einen massiven Stellenabbau plane. Ohne genaue Zahlen zu nennen, kündigte Daimler-Chef Zetsche an, dass mit dem Bau von Elektroautos zahlreiche Stellen überflüssig würden. Deshalb beginne man bereits jetzt damit, Stellen abzubauen, natürlich ohne Entlassungen. Dadurch dass Zetsche keine konkreten Zahlen nennt, schürt er natürlich die Angst bei den Kolleg/innen. Er hofft wohl darauf, dass diese die Angst lähmt. Doch man muss kein Prophet sein, um zu schlussfolgern, dass der Abbau ähnliche Dimensionen wie bei VW annimmt, wo 30.000 Stellen gestrichen werden sollen.

Flugblatt als PDF

Der Rote Aufbau 1/2017 erschienen

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Wie wird dem Faschismus die Macht übertragen – und warum?

Auf Initiative der Kommunistischen Initiative (Gera 2010) entstand eine gemeinsame Argumentation als Aufklärungs-Flugblatt aus dem Koordinierungskreis Kommunisten, der aus der I. Bundesweiten Konferenz von Kommunisten im Jahre 2012 hervorging.

Der RFB-Vorstand empfiehlt die Weiterverbreitung und damit Anregung von Gesprächen über die Entwicklung der politischen Kräfte in dieser Situation der Zuspitzung der Krise des kapitalistischen Systems. Politische Aufklärung sei als Herausforderung von Widerstand gegen faschistische Entwicklungen und gegen die Fortführung und Ausweitung der Kriegspolitik von deutschen Boden zu verstehen.

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Björn Höcke in Gedenkstätte Buchenwald nicht willkommen /Schwur von Buchenwald verfassungsfeindlich?

Zitat aus einem Bericht des mdr Thüringen:

Thüringens AfD-Chef Björn Höcke ist zur Gedenkveranstaltung für die NS-Opfer am Freitag in Buchenwald nicht willkommen. Das teilte ihm die Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora am Donnerstag per Brief mit. Die Stiftung erklärte zusätzlich in einer Mitteilung, der Ort Buchenwald und der Zeitpunkt 27. Januar seien zentrale Bestandteile des öffentlichen Erinnerns. Höcke habe dies bei seiner Rede am 17. Januar in Dresden als „dämliche Bewältigungspolitik“, die eine „erinnerungspolitische Wende um 180 Grad“ erfordere, diffamiert. Die Stiftung wolle jedoch ein angemessenes Gedenken der Opfer ermöglichen.

Während der stellvertretende Stiftungsdirektor, Rikola-Gunnar Lüttgenau, hier eine deutliche Positionierung zeigt, fällt der hessische Verfassungsschutz durch eine dem Antifaschismus völlig konträ̱re Haltung auf. Der VS bespitzelt die Antifaschistin und politisch Verfolgte Silvia Gingold, Tochter des bekannten kommunistischen Widerstandskämpfer Peter Gingold, seit vielen Jahren. Dagegen wehrt diese sich vor Gericht. Der hessische Verfassungsschutz erklärte, es sei verfassungsfeindlich, sich auf den Schwur der Häftlinge von Buchenwald zu berufen, das sich dieser auf die „kommunistische Faschismustheorie“ stütze. Denn diese Faschismustheorie, so der Verfassungsschutz, beschreibe die parlamentarische Demokratie „als potenziell faschistisch, zumindest aber als zu bekämpfende Vorstufe zum Faschismus“ und wende sich damit gegen das Recht, eine parlamentarische Opposition zu bilden.

Aus dem Schwur von Buchenwald:

Uns beseelte eine Idee: Unsere Sache ist gerecht – der Sieg muß unser sein!

Wir führten in vielen Sprachen den gleichen, harten, erbarmungslosen, opferreichen Kampf und dieser Kampf ist noch nicht zu Ende.
Noch wehen Hitlerfahnen!
Noch leben die Mörder unserer Kameraden!
Noch laufen unsere sadistischen Peiniger frei herum!

Wir schwören deshalb vor aller Welt auf diesem Apellplatz, an dieser Stätte des faschistischen Grauens:
Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht!
Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung, der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel. Das sind wir unseren gemordeten Kameraden, ihren Angehörigen schuldig.
Zum Zeichen Eurer Bereitschaft für diesen Kampf erhebt die Hand zum Schwur und sprecht mir nach:

WIR SCHWÖREN!

Aufruf zum Riesengebirgstreffen 2017

AUFRUF der deutschen Initiativgruppe zur Teilnahme am antifaschistischen Riesengebirgstreffen in Malá Úpa am Fuße der Schneekoppe am 26. August 2017

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Versagt vor der Geschichte: Zum NPD-Verbotsurteil

Versagt vor der Geschichte

Zum NPD-Verbotsurteil

An allen Gedenktagen an die Opfer des NS-Regimes, so sicher auch am bevorstehenden 27. Januar, werden von den politisch Verantwortlichen in Deutschland Reden gehalten in denen man die Verbrechen des deutschen Faschismus benennt und ein „Nie wieder!“ verspricht.

Aber wenn es darauf ankommt die Konsequenzen aus den Millionen Opfern dieses verbrecherischen Regimes zu ziehen und zwar die allereinfachste und naheliegendste, nämlich dass die dafür verantwortlichen politischen Kräfte nie Gelegenheit erhalten dürfen einen erneuten Anlauf zur Errichtung eines ähnlichen menschenfeindlichen Regimes zu errichten, wird versagt.

Es wird aber nicht einfach aus Unvermögen, sondern, wenn man das Anti-Verbots- Trommelfeuer der letzten Monate in Politik und Medien betrachtet, es wird vorsätzlich versagt.
Eine neo-nationalsozialistische Partei soll es in Deutschland geben dürfen, das ist die Quintessenz all dieser Aktivitäten.

Zu den historischen Verbrechen des deutschen Faschismus gehören auch die knapp 200 Toten seit 1990 und die rassistischen Mobilisierungen der letzten zwei Jahre bei denen die NPD eine wesentliche Rolle gespielt hat. Sie hat Strukturen, Ideologie und hasserfüllte Parolen zur Verfügung gestellt, was sogar noch aus Steuermitteln finanziert wird. Das macht deutlich, dass von der NPD Gefahr ausgeht unabhängig davon, ob sie in Parlamenten sitzt oder nicht.

Außerdem wurde vorsätzlich darauf verzichtet, dem völkischen Nationalismus wie er auch durch die AfD vertreten wird, einen Riegel vorzuschieben.

Dazu sagen wir Nein: Faschismus gehört verboten, weil er keine Meinung ist, sondern ein Verbrechen. Die NPD hat, ebenso wie andere faschistische Gruppierungen keinen Anspruch auf Legalität.

An dieser Lehre der Geschichte halten wir fest.

Cornelia Kerth
Bundesvorsitzende VVN/BdA

Karlsruhe, 17.01.17

Quelle: http://vvn-bda.de/versagt-vor-der-geschichte-zum-npd-verbotsurteil/

Der RFB kondolierte zum Ableben des Revolutionärs und Staatsmannes

An den
außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafter
S E. Herr Rene Juan Mujica Cantelar

Chemnitz, den 27. 11.2016

Sehr geehrter Genosse Botschafter,

im Namen der Mitglieder des Revolutionären Freundschaftsbundes e. V. bitte ich Sie, die von uns empfundene Trauer über das Ableben des Comandante en Jefe Fidel Castro an das tapfere Volk Kubas sowie an die Mitglieder der erfahrenen Kommunistischen Partei, und an die Familie entgegenzunehmen und zu übermitteln.

Wir Kommunisten und Sozialisten haben uns in der Zeit der Konterrevolution in der Bundesrepublik und der Tschechischen Republik als Freunde Ernst Thälmanns zu Widerstand gegen die Geschichtsfälschung und Verleumdung der Geschichte der Kommunistischen Partei und Ernst Thälmanns organisiert. Wir kämpfen an der Seite der Kommunisten, die als Freunde des sozialistischen Kuba bekannt sind; das sind insbesondere die Deutsche Kommunistische Partei, die Kommunistische Partei Deutschlands, Cuba si in der Partei DIE LINKE und RotFuchs sowie die Kommunistische Partei Böhmen und Mähren und der Klub des Tschechischen Grenzlandes.

Unser Freund, Genosse Fidel Castro, hat uns mit seiner klugen Führung der Kommunistischen Partei und des Staates bei der Verteidigung der Souveränität Kubas und beim Aufbau der sozialistischen Gesellschaft unverzichtbare Erfahrungen und Mut und Zuversicht in der Auseinandersetzung mit dem Imperialismus vermittelt. Die internationalistische Solidarität Kubas mit den um ihre Befreiung von kapitalistischer Ausbeutung kämpfenden Völkern ist Kampf gegen die kapitalistischen Raubkriege, gegen Armut, Krankheit, Hunger und Erniedrigung. Sie ist ein Impuls für das erneute Erstarken der Friedens- und Befreiungsbewegungen weltweit.

Diese Entwicklungen und Perspektiven sind mit dem Leben und Kampf des Revolutionärs Fidel, des erfahrenen Kommunisten, untrennbar verbunden.

Wir verneigen uns vor Genossen Fidel.

Wir geloben,
den Kampf als sein wie Ernst Thälmanns politisches Vermächtnis weiterzuführen; jeder an seinem Platz, jeder nach seinen Kräften
für den Weltfrieden,
für die sozialistische Zukunft der
Völker dieser Erde.

Kommunistische Grüße

Albrecht Geißler
Vorsitzender

Немецкие коммунисты – донецким товарищам: «Совместными усилиями мы боремся против нарастающей силы фашизма в сегодняшней Европе!» (видео, фото)

В редакцию сайта «Вперед» пришло письмо от представителей Объединения друзей мемориала Эрнста Тельмана (Германия). В нем они выразили благодарность донецким коммунистам за проведение митинга по случаю 130-летия со дня рождения немецкого коммуниста Эрнста Тельмана, а также рассказали об аналогичных мероприятиях в Германии.

Торжественные мероприятия прошли в Гамбурге, Дрездене, Карл-Маркс-Штадте (ныне Хемниц), Халле, Штральзунде и многих других городах. В Берлине открылась новая выставка, которая включает в себя экспонаты разрушенного мемориала Эрнста Тельмана в Цигенхальсе. Информация о проведенных мероприятиях была опубликована на страницах левой газеты «Юнге Вельт».

В своем письме немецкие коммунисты заявили о солидарности с жителями Донбасса в их борьбе против фашистов Украины. «Совместными усилиями мы боремся против нарастающей силы фашизма в сегодняшней Европе!», — отметили они.

Pamjatnik-telmana-w-Berline w-Gamburge w-gorode-Halle

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