Revolutionärer Freundschaftsbund (RFB) e.V.

Ernst Thälmann und Kameraden

Heideruh 2019 Programm

Liebe Heideruh-Freunde und –Freundinnen, liebe an Heideruh Interessierte, 


das Programm 2019 ist da! Mit der Veranstaltungsreihe „Bildung gegen Rechts“. Ihr findet es im Anhang. Wir begrüßen es, wenn Ihr es weiter leitet oder auf Webseiten … verlinkt. 
Wenn Ihr Mitglied seid oder angekreuzt habt, dass Ihr es zugeschickt haben wollt, ist es in den nächsten Tagen in Eurem Briefkasten. 
Wenn Ihr mehrere Exemplare zur Verteilung haben wollt, schickt uns bitte eine Mail. 
Wir hoffen, dass Ihr alle was Interessantes in unserem Programm findet und wir Euch dieses Jahr in Heideruh begrüßen können. 

Heideruh e.V.
Antifaschistische Erholungs- und Begegnungsstätte
Ahornweg 45
21244 Buchholz i.d. Nordheide
Tel.: 04181 / 8726
e-mail: info@heideruh.de
Homepage: www.heideruh.de

Das dreißigste Mitglied der NATO

Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde e.V. 


Allen Empfängern unserer Informationen – ein gesundes erfolgreiches und vor allem friedliches   Jahr 2019  wünscht der Arbeitskreis Frieden der GBM

Newsletter – Das dreißigste Mitglied der NATO

(Eigener Bericht) – Mit ihrem morgen beginnenden Besuch in Athen setzt Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Serie außergewöhnlicher Einmischung von NATO- und EU-Staaten in die inneren Angelegenheiten zweier südosteuropäischer Länder fort. Gegenstand der Einmischung ist der Namensstreit zwischen Griechenland und Mazedonien, das aufgrund griechischer Einwände international den Namen Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien trägt. Es soll nun gemäß einem Abkommen vom 17. Juni 2018 in Nord-Mazedonien umbenannt werden. Weil dies die Voraussetzung dafür ist, dass das Land in die NATO aufgenommen werden und EU-Beitrittsgespräche anstreben kann, machen das Kriegsbündnis und die Union Druck, den Prozess der Umbenennung rasch abzuschließen. Dazu wird Merkel in Athen Gespräche führen. Die Umbenennung erfolgt unter massiver Einflussnahme des Westens, der diese mit angeblicher russischer Einflussnahme begründet; sie geschieht gegen das Resultat eines Referendums in Mazedonien und ist bei einer kurz bevorstehenden abschließenden Abstimmung im mazedonischen Parlament auf die Zustimmung von Oppositionellen angewiesen, die mit offensichtlich korrupten Methoden zur Unterstützung des Namenswechsels veranlasst wurden.

Standpunkt zu den Ereignissen in Chemnitz

Die Ereignisse in Chemnitz sind Ausdruck einer verfehlten Politik und der Krise des imperialistischen Systems. Wir veröffentlichen hier den Standpunkt der Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde, der auch unseren anschaulich zum Ausdruck bringt.

Die Spitze eines Eisberges!

Die Ereignisse von Chemnitz sind Mahnung und Ausdruck einer verfehlten Politik.

Standpunkt der Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde. (GBM)

Die Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde verurteilt entschieden die fremdenfeindlichen Ausschreitungen in Chemnitz eingedenk der Tatsache, dass solche Ereignisse auch in anderen Städten der BRD stattfinden können und in ähnlicher Art bereits stattgefunden haben.

Sie konstatiert dass Xenophobie, Rassismus und Fremdenhass in der Gesellschaft um sich greifen. Sie haben ihre Wurzeln in den neoliberalen Entwicklungen des kapitalistischen Systems, in einer verfehlten Flüchtlingspolitik der Regierung sowie in der Menschenverachtung des alten und des neuen Kolonialismus der reichen Länder Europas.

Die rücksichtslose Ausbeutung und Verwertung von Naturressourcen, verbrecherische imperialistische Verteilungskriege und die Implementierung von willfährigen politischen Regimes, führen in vielen außereuropäischen Ländern zu sozialer Not und zivilisatorischen Verwerfungen, die mit massiven Verletzungen der Menschenrechte einhergehen.

Schmerzliche Hoffnungslosigkeit treibt Menschen dieser Länder auf der verzweifelten Suche nach einer Überlebenschance in die Flucht aus ihrer Heimat; zu einer Flucht mit völlig ungewissem Ausgang, die kein Mensch freiwillig, ohne außerordentliche Zwänge, auf sich nimmt!

Die Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde stellt fest, dass die menschenverachtenden Antworten der europäischen Länder auf diese zivilisatorische Herausforderung den alten Mustern folgen: Mehr Abschottung – mehr Gewalt an den Grenzen.

Die Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde macht mit großer Dringlichkeit darauf aufmerksam, dass die gegenwärtige Art und Weise der medialen Darstellung der Flüchtlingsproblematik und der aktionistischen Reaktionen der politischen Eliten in der BRD und in anderen Ländern der Europäischen Union zwar Emotionen wie Betroffenheit und Mitleid vermitteln, aber gleichermaßen – wie die Ereignisse in Chemnitz wieder zeigen – in der Gesellschaft unterschwellig vorhandene Ablehnung von Fremdländischem, ja Fremdenfeindlichkeit und Rassismus fördern.

Rechtspopulistische und neofaschistische Kräfte schüren auf diesem Boden ihre offen fremdenfeindlichen Aktivitäten und Aktionen.

Die Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde unterstützt entschieden alle die Bürger, die sich – und noch sind sie in der Mehrheit – solchen Entwicklungen entgegenstellen.

* * * * *

Die Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde fordert ihre Mitglieder auf, an der Aufklärung über die wahren Hintergründe und Ursachen der Flüchtlingsprobleme mitzuwirken und jeglicher Form von Fremdenfeindlichkeit entgegenzutreten.

Alle Menschenrechte für alle Menschen – auch für die, die durch Not und Krieg aus ihren Heimatländern getrieben werden!

Berlin im August 2018

Einladung zur Zukunftskonferenz am 25.08.2018

Liebe*r an Heideruh Interessierte*r,

seit 90 Jahren gibt es Heideruh als einen Ort an dem sich Antifaschist*innen erholen, bilden und vernetzen können. Widerstandsnest, Kinderheim, Genossenschaft, Verein und antifaschistisches Projekt – das alles war und ist Heideruh. Der Blick in unsere eigene Geschichte erinnert uns daran, dass sich Strukturen ändern können oder auch müssen, um als Ort bestehen zu bleiben. Wir wollen Heideruh nicht nur erhalten, sondern auch für die Zukunft wappnen.

Auf der Zukunftskonferenz wollen wir dazu mit Dir und Euch Ideen sammeln, spinnen und diskutierten. Wir wollen dem Tag nutzen um grundlegenden und unkonventionellen Ideen für Veränderung Raum zu geben. Es soll hierbei nicht um Detailfragen gehen, sondern darum, wie sich die Gegebenheiten nutzen lassen können, um auch in Zukunft einen Raum für antifaschistische Vernetzung zu schaffen. Hierzu wollen wir nach einem Input am Vormittag mit euch am Nachmittag z.B. in einem Brainstorming oder in Kleingruppen diskutieren. Das Team und der Vorstand laden dich und/oder deine Organisation hierzu herzlich ein. Wir wollen, dass es allen möglich ist an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Nach dem Prinzip „Zahle so viel du kannst und willst“ wollen wir diejenigen unterstützen, die durch die regulären Übernachtungs- und Verpflegungspreise nicht an der Veranstaltung teilnehmen könnten.

Wenn du Interesse an dem Prozess Heideruh zukunftsfähig zu machen hast, melde dich per eMail oder Telefon zur Zukunftskonferenz an. Wir freuen uns auf Dich und Deine Ideen!

Datum: Sonntag, 25. August 2018,
Beginn: 11 Uhr
Ende: 18:00 Uhr
inkl. Mittagessen und Kaffeepause
„Zahl so viel du kannst und willst“

Das Team und der Vorstand von Heideruh

Heideruh e.V. ist ein gemeinnütziger Verein und Mitglied des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.
Wir freuen uns über Spenden: Postbank Hamburg (BLZ 200 100 20) 25 40 24-204

Der Rote Aufbau 2/2018 erschienen

Rundbrief der Gedenkstätte Ernst Thälmann Hamburg 2/2018

Spendenaufruf des Ostdeutschen Kuratoriums von Verbänden e.V.


(Bitte das Bild anklicken)

Ziegenhals-Info 3/2018: Stellungnahme des Freundeskreises zu den Aussagen von D. Ilius am 22.4.2018

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Genossinnen und Genossen,

am Vorabend des 1. Mai – des internationalen Kampftages der Arbeiterinnen und Arbeiter – wünschen wir allen Antifaschistinnen und Antifaschisten, allen Freunden und Sympathisanten im Namen des Freundeskreises „Ernst-Thälmann-Gedenkstätte“ e. V., Ziegenhals einen kämpferischen und erfolgreichen Tag!

Es stehen noch Berichte von unseren Kundgebungen anlässlich des 132. Geburtstages Ernst Thälmanns und von unserer Mitglieder- und Wahlversammlung aus. Auf unserer Mitgliederversammlung am 28. April 2018 haben wir eine neue Satzung und einen neuen Namen verabschiedet. Diese Berichte reichen wir nach.

Wir wollen heute eine Stellungnahme veröffentlichen, die einstimmig auf der Mitgliederversammlung des Freundeskreises durch den anwesenden geschäftsführenden Vorstand, Gesamtvorstand und seinen Mitgliedern verabschiedet wurde.

Diese einstimmig verabschiedete Stellungnahme wendet sich klar gegen die spalterischen Aussagen, die D. Ilius in seiner Rede am 22. April 2018 in Ziegenhals gehalten hat.

Wir werden seine Rede daher auch nicht veröffentlichen oder sonstwie weiterverbreiten.

Hoch die internationale Solidarität!
mit antifaschistischen Grüßen

Vorstand des Freundeskreises „Ernst-Thälmann-Gedenkstätte“ e. V., Ziegenhals

Stellungnahme des Freundeskreises „Ernst-Thälmann-Gedenkstätte“ e. V., Ziegenhals zu den Aussagen von D. Ilius am 22.4.2018 in Ziegenhals

Für unsere Kundgebungen anlässlich des 132. Geburtstages Ernst Thälmanns haben wir das Solidaritätskomitee Kurdistan, Berlin, um Redner in Ziegenhals und Berlin angefragt.

Es kam D. Ilius.

Seine Rede hat unseres Erachtens der Solidaritätsbewegung mit dem Kampf des kurdischen Volkes und dem Gedenken an Ernst Thälmann geschadet. Statt die Rolle des deutschen Imperialismus in den Vordergrund zu stellen, wurde der Rolle Russlands breiter Raum eingeräumt.

Im Ergebnis wurde anschließend mehr über Russland gesprochen als über unsere Aufgaben hier in Deutschland und in der Solidarität mit dem Kampf des kurdischen Volks. Das bezeichnen wir – und das ist auch der Tenor der zahlreichen Beschwerden die uns zur Rede von Ilius erreicht haben – als Spaltung der Solidaritätsbewegung und unvereinbar mit dem Gedenken an Ernst Thälmann.

Wir dokumentieren aus der schriftlich vorliegenden aber teils frei gehaltenen Rede die Aussagen, die besonderen Anstoß erregt haben.

„Ein Teil von euch ist der Meinung, dass Russland heute nicht nur kapitalistisch, sondern zum Teil imperialistisch ist. Andere sprechen vom neuimperialistischen Charakter Russlands. (…) der heutigen Herrschaft oligarchischer Monopole und deren Kapitalexport.“ Die Einschätzung ist vom Inhalt her deckungsgleich mit der bürgerlichen Hetze gegen Russland, das direkt und offen von der Nato bedroht wird. Solidarität mit dem kurdischen Volk kann sich in Deutschland niemals verbinden mit der Verstärkung des chauvinistischen Hasses gegen Russland.

„Wir können in der konkreten Einschätzung Russlands unterschiedlicher Meinung sein, aber wir können und sollten es nicht akzeptieren, dass Russland mit dem faschistischen Erdogan-Regime auf Kosten des kurdischen Befreiungskampfes zusammenarbeitet und uns keine Illusionen über den grundsätzlichen Charakter des heutigen Russlands und des Putin-Regimes machen.“ Dies zeigt deutlich, dass dem Redner seine umstrittene Einschätzung zu Russland und zur Türkei wichtiger sind als unsere Aufgaben im Kampf gegen den deutschen Imperialismus, an den wir uns zu halten haben, statt an Erdogan und Putin.

„Und Russland? Die meisten von euch wissen, dass Ernst Thälmann zu seiner Zeit mit an der Spitze einer internationalen Kampagne stand „Hände weg von Russland“. Wie stehen wir heute zur Politik Russlands?“ Die Berufung auf Ernst Thälmann an dieser und an anderen Stellen in besagter Rede weisen wir entschieden zurück! Im Geiste Thälmanns wäre es gewesen, Ziegenhals zu einem Sammelpunkt werden zu lassen gegen die deutsche militärische, finanzielle und politische Unterstützung des Erdogan-Regimes, gegen das PKK-Verbot in der BRD. Stattdessen wird ein Keil in diese wichtige Bewegung getrieben – an der Haltung zu Russland! – gerade wo es heute darauf ankommt, dass deutsche Antifaschisten und Linke die kurdische Sache unterstützen.

D. Ilius hat in Ziegenhals eine Rede gehalten, in der er die Positionen der MLPD vertreten hat, statt die Solidarität mit dem kurdischen Volk in den Vordergrund zu stellen. D. Ilius hat damit auch das Solidaritätskomitee Kurdistan, Berlin in Misskredit gebracht.

Wir halten eine Stellungnahme des Solidaritätskomitees Kurdistan, Berlin zu diesem Vorgang für dringend notwendig. Wir können uns nicht vorstellen – nicht aufgrund der hervorragenden Rede am 21.4.2018 in Berlin, nicht aufgrund unserer langjährigen Zusammenarbeit mit dem Solidaritätskomitee Kurdistan Berlin und dem Kurdischen Volksrat Berlin – dass das Solidaritätskomitee Kurdistan Berlin ein solches unsolidarisches und spalterisches Vorgehen akzeptiert.

Am 28. April 2018 einstimmig verabschiedet auf der
Mitglieder- und Wahlversammlung des
Freundeskreises „Ernst-Thälmann-Gedenkstätte“ e. V., Ziegenhals

73. Jahrestag der (Selbst-)Befreiung des KZ Buchenwald

An den Feierlichkeiten nahmen neben mehreren Überlebenden des KZ 850 Menschen teil. Auch der RFB war vertreten. Im Anschluß fand noch eine Gedenkkundgebung an Ernst Thälmann statt, der dort 1944 ermordet wurde.

Alle Fotos: Daniel Weigelt

Am 11. April 1945 wurde Buchenwald befreit

Am 11. April 1945 wurde Buchenwald befreit. Der Schwur von Buchenwald folgte 8 Tage später.

Gedenkveranstaltungen am 15. April

10.00 Uhr Buchenwald, Kinosaal:
9. Treffen der Nachkommen von Überlebenden, Angehörigen und Freunden der Buchenwalder zum Thema: Der Pogrom vom November 1938 und die solidarische Unterstützung für Judendurch den Widerstand im Lager.

Ab 13.30 Uhr ehemaliger Appellplatz:
Gedenkveranstaltung des Internationalen Komitees Buchenwald-Dora und Kommandos. Den Abschluss bildet traditionell die Kranznioederlegung am Glockenturm.

Bildquelle: commons.wikimedia.org
This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.

Previous Posts Next posts