An die Kommunisten, an die Revolutionäre in der Bundesrepublik Deutschland
Es ist an der Zeit!
Schließt Euch uns an!
Kommunisten in der BRD stehen nicht fassungslos vor der Entwicklung in der Ukraine, in Syrien, im Irak, in Mali, in Venezuela, im Nahen Osten.
Kommunisten in der BRD schauen dem Treiben der terroristischsten, reaktionärsten, chauvinistischsten und imperialistischsten Elemente des Finanzkapitals zur Durchsetzung ihrer Interessen nicht tatenlos zu, schauen nicht tatenlos zu wie die Rechte von Völkern auf eine eigenständige Entwicklung ihrer jeweiligen Länder – ohne Vorherrschaft der USA und der NATO – mit Füßen getreten werden.
Kommunisten in der BRD gehen im Kampf der Arbeiterschaft und des ganzen Volkes um eine gerechte Gesellschaft auch in unserem Land mit Beispiel voran. Sie zeigen auch gegen den Druck des permanenten Antikommunismus die Richtung und weisen im Kampf den Weg.
Zum Beginn des 20. Jahrhunderts gelang der Arbeiterbewegung Russlands – unter Führung der Bolschewiki, der Leninschen kommunistischen Partei neuen Typs – der revolutionäre Sieg über die Bourgeoisie und die Errichtung eines sozialistischen Staates.
Damit wurde weltweit unter Beweis gestellt: Eine von Ausbeutung freie Gesellschaft ist möglich.
Mit diesem Sieg begann die historisch neue Epoche des weltweiten Übergangs vom Kapitalismus zum Sozialismus in deren weiterem Ergebnis in vielen Ländern der Erde unter Führung von Kommunisten revolutionäre Umgestaltungen vollzogen wurden.
Die Zerschlagung des Kolonialismus, die Entwicklung neuer, selbstbewusster Nationalstaaten war nur durch die Existenz einer starken sozialistischen Weltbewegung möglich.
Die Befreiung der Menschen von Ausbeutung und Krieg in den sozialistischen Ländern, die Entstehung und das Erstarken der Friedens-, sozialen und ökologischen Bewegungen in den kapitalistischen Ländern konnten nur gelingen und weiter ausgebaut werden durch das Vorhandensein von kommunistischen Parteien, die sich ihrer Rolle im revolutionären Prozess bewusst waren und auf der konsequenten und kompromißlosen Grundlage des Marxismus-Leninismus handelten.
Kommunisten in der BRD sind sich heute der Schwere und Kompliziertheit ihrer Aufgabe im revolutionären Prozess bewusst – sie streiten offensiv für die ideologische Einheit und organisatorische Geschlossenheit der kommunistischen Bewegung in der BRD – für die Entstehung einer Leninschen Kommunistischen Partei.
Im Geburtsland von Marx und Engels – den geistigen Vätern des Manifests der Kommunisten – kann nur die Leninsche Kommunistische Partei neuen Typs die revolutionäre Vorhut der Arbeiterklasse und des ganzen Volkes im Kampf um eine gerechte Gesellschaft für die gerechte Verteilung der gesellschaftlichen Reichtümer bilden. Sie ist am engsten mit den Interessen der Arbeiterklasse und dem ganzen Volk im Kampf verbunden – und mit keiner Faser an die Finanzkassen der verkommenen bürgerlichen Gesellschaft.
Das Fehlen einer revolutionären proletarischen Kampfpartei bezeichnete Lenin als „ein großes Unglück und eine große Gefahr“ ((Lenin: Die proletarische Revolution und der Renegat Kautsky, Werke Bd. 28, S. 233)).
Aus diesem Grunde ist es für die Kommunisten in der BRD immer dringlicher, eine solche geeinte Kommunistische Partei zu schaffen, die ideologisch einheitlich und fest auf dem Boden des Marxismus-Leninismus verankert ist, deren Mitglieder der Forderung Ernst Thälmanns nachkommen: „Treu und fest, stark im Charakter und siegesbewusst im Handeln, so und nur so werden wir unser Schicksal meistern und unsere revolutionären Pflichten für die große, historische Mission, die uns auferlegt ist, erfüllen und dem wirklichen Sozialismus zum endgültigen Sieg verhelfen können.“ ((Antwort auf Briefe an einen Kerkergenossen, 1944))
Bereiten wir die Schaffung dieser geeinten Leninistischen Kommunistischen Partei neuen Typs jetzt vor! Dazu benötigen wir ideologische Klarheit und organisatorische Einheit, um bis zum großen Jubiläum 2017 einen deut- lichen, revolutionären Erfolg vorzuweisen! „100 Jahre Große Sozialistische Oktoberrevolution“ ist ein Jubiläum, das zu Taten gemahnt.
Der Klassenkampf ist täglich – Kommunisten geben Richtung und Ziel.
Energisch arbeiten seit über zwei Jahren, und insbesondere seit dem bundesweiten Treffen von Kommunisten am 9. Juni 2012 in Berlin und den dort abgegebenen Erklärungen, Mitglieder aus mehreren kommunistischen Organisationen und nichtorganisierte Kommunisten gemeinsam – getrieben aus Verantwortung um die Zukunft der Menschen, nicht nur in unserem Lande – an der Schaffung dieser geeinten Marxistisch – Leninistischen Partei neuen Typs.
Wer mit uns den Kampf um die Schaffung dieser geeinten Kommunistischen Partei in Deutschland aufnehmen und dazu die Kräfte sammeln will, der wende sich an den revolutionären KOORDINIERUNGSKREIS verschiedener fortschrittlicher Organisationen – oder an einen Unterzeichner dieses Aufrufes.
1. September 2014
Kommunisten der Bundesrepublik Deutschland
Es ist an der Zeit!
Kommunistische Initiative (Gera 2012)
Revolutionärer Freundschaftsbund e.V.
Organisation für den Aufbau einer Kommunistischen Arbeiterpartei
Kommunistische Partei Deutschlands (KPD)
Der Freundeskreis „Ernst-Thälmann-Gedenkstätte“ e.V., Ziegenhals
Mitglieder und Vertreter von:
Deutsche Kommunistische Partei (DKP)
Deutscher Freidenkerverband e.V.
Chile-Freundschaftsgesellschaft
Kommunistische Arbeiterzeitung (KAZ)
Aufruf zum Gedenken an den 70. Jahrestag der Ermordung Ernst Thälmanns
Dem Gedenken an Genossen Thälmann
Ich kann’s nicht fassen – Thälmann lebt nicht mehr!
Der beste der Genossen ist gegangen …
Ein Vorbild war er allen um ihn her,
Den Freunden Freund – die Feinde macht er bangen. …
Doch wenn auch Thälmann uns verließ,
Darf Euch die Trauer um den Freund nicht schwächen,
Geht weiter auf dem Weg, den er Euch wies!
Es kommt die Zeit, wo wir sein Sterben rächen!
(Unbekannter sowjetischer Häftling im KZ Buchenwald)
Wir rufen alle fortschrittlichen Kräfte auf:
Schluss mit Geschichtsumschreibung und Geschichtsklitterung!
Keine Umbenennungen von Straßen, Plätzen und Einrichtungen,
die nach antifaschistischen Widerstandskämpfern benannt sind!
Schluss mit der modernen Denkmalstürmerei!
Schluss mit der Verteufelung des kommunistischen und antifaschistischen Widerstands!
Am 18. August diesen Jahres jährt sich zum 70. Mal der Tag, an dem Ernst Thälmann nach über elfjähriger Kerkerhaft in Buchenwald hinterrücks ermordet wurde.
47 jährig wird er am 3. März 1933 in Berlin durch Verrat von Faschisten verhaftet – am 17. August 1944 von seinen Mördern aus der Bautzener Zelle geholt und ins Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar überführt –in den Morgenstunden des 18. August 1944 auf Befehl Hitlers erschossen. Thälmann hat kein Grab – seine Asche wurde vor dem Krematorium verstreut. Seine Ermordung fand in der bundesdeutschen Justiz bis heute keine Sühne.
In der internationalen Solidaritätsbewegung für seine Freilassung und für die Opfer des Faschismus wurde sein Name zu einem Symbol für eine unbeugsame Haltung gegenüber dem Faschismus. Ernst Thälmann, der Vorsitzende der Kommunistischen Partei Deutschlands und Vorsitzende des RotFront- Kämpferbundes, war vor und während seiner Haftzeit weltweit bekannt und geschätzt. Er konnte wie kein anderer mit einfachen und klaren Worten den Zusammen-hang von Kapitalismus, Faschismus und Krieg darstellen. Dafür hassten und hassen ihn seine Feinde, auch heute noch.
Ermordet haben sie ihn, aber die Ideale, für die Ernst Thälmann stand, sind unsterblich!
Die Erinnerung an den kommunistischen Widerstand und die Widerstandskämpfer aus der Arbeiterbewegung soll aus den Köpfen der Menschen gelöscht werden.
Heute werden Straßen, Schulen und Plätze, die nach ihm und anderen Antifaschisten benannt wurden, umbenannt, Denkmäler geschleift oder, wie in Ziegenhals, Gedenkstätten zerstört oder „umgewidmet“.
Auch in Berlin ist das Ernst-Thälmann-Denkmal durch Spekulanten und in Zusammenarbeit mit Bezirkspolitikern vom Abriss bedroht – trotz zahlreicher anders lautender Verlautbarungen, trotz des Denkmalschutzes. Wir müssen wachsam bleiben und für eine würdige Kommentierung des Denkmals, die aktuell geplant ist, ringen.
Für den Mord an Ernst Thälmann, den Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Deutschlands und des Roten Frontkämpferbundes, für Mord an Tausenden seiner Kampfgenossinnen und -genossen gibt es kein Vergeben, kein Vergessen. Die Toten des faschistischen Terrors, des Holocaust an den Juden, Sinti und Roma in Europa, die Millionen Kriegsopfer, insbesondere die der Völker der Sowjetunion, sind uns stets Mahnung, um unermüdlichegen Faschismus und Krieg zur Tat zu schreiten.
Die Machtübergabe an Hitler am 30. Januar 1933 war möglich geworden durch die Verflechtungen von Teilen des deutschen Kapitals, Militär, Polizei und Justiz mit den Nazis. Sie war auch möglich geworden, da die Einheit aller Antifaschistinnen und Antifaschisten, die Einheit der Arbeiterklasse nicht hergestellt werden konnte.
Seit 1990 werden in Deutschland fortgesetzt Morde durch Nazis verübt – nicht erst die NSU-Morde haben gezeigt, welches Ausmaß an Brutalität der faschistische Terror in Deutschland wieder erreicht hat. Möglich war dies durch die Verstrickungen der deutschen Geheimdienste, insbesondere des Verfassungsschutzes (VS), mit Nazis und Nazi-Terroristen. Was uns an Aufklärung präsentiert wird, ist nur die Spitze des Eisbergs. Wir fordern daher die lückenlose Aufklärung der NSU-Morde; Bekanntgabe aller NSU-Mitglieder und des Umfangs der Zusammenarbeit und der staatlichen Finanzhilfen für braune Strukturen und Parteien (NPD) mittels „V-Männer“ durch Polizei und den Geheimdiensten BND, MAD und VS. Beim Anblick dieser Eisbergspitze wird auch deutlich: Die Forderungen nach Auflösung des VS und ein NPD-Verbot können daher nur ein Anfang sein. Ein Anfang, um die Position von uns Antifaschistinnen und Antifaschisten zu stärken – in einem Land, in dem die Schwarz-Braunen behaupten, sie seien politische „Mitte“ und der Staat beim Kampf gegen Rechts versagt, weil Links mit Rechts gleichgesetzt wird. Daher: Nur gemeinsam können wir Antifaschist/-innen den braunen Schlägern und Mördern, ihren Förderern und Nutznießern etwas entgegensetzen! Die kontinuierlichen und entschlossenen antifaschistischen Proteste und Blockaden wie bspw. in den vergangenen Monaten gegen die Nazi-Umtriebe in Dresden, Berlin, Cottbus oder Pforzheim sind Beispiele der Erfolge, die wir erzielen können, wenn wir uns nicht spalten lassen. Daher rufen wir auf: Gemeinsam stark gegen Faschisten und Reaktion! Weg mir der Totalitarismus- und Extremismustheorie, der Formel „Rechts gleich Links“, gegen Verharmlosung des Faschismus und Kriminalisierung des Sozialismus!
Das Europa der Banken und Konzerne, konkret die Politik des deutschen Imperialismus, hat eine Reihe von Ländern – Griechenland, Portugal oder Spanien – in den Ruin getrieben. Die Bevölkerung, die Werktätigen dieser Länder sollen die Krise des Kapitals bezahlen. Gleichzeitig wachsen faschistische Bewegungen, wie in Griechenland die sog. „Goldene Morgenröte“ oder kommen an die Regierung, wie die ungarischen Jobbik-Faschisten. Die jüngsten Vorgänge in der Ukraine lassen uns aufhorchen. Ein Putsch, ein „regime change“, in Auftrag gegeben von den Großmächten Deutschland, Frankreich und den USA – gestützt auf Faschisten und Antisemiten, die uns als
„Opposition“ ausgegeben werden. Diese offene Provokation gegenüber Russland ist ein Spiel mit dem Feuer. Lasst uns die Kette Jugoslawien, Somalia, Irak, Afghanistan, Libyen, Syrien, Mali, Ukraine endlich beenden und unseren Internationalismus in Wort und Tat den imperialistischen Kriegsbrandstifter entgegen setzen! Der Hauptfeind steht im eigenen Land: Krieg dem Krieg!
Wir nehmen den 70. Jahrestag der Ermordung Ernst Thälmanns zum Anlass, um jener Menschen zu gedenken, die Opfer faschistischer, rassistischer oder antisemitischer Gewalt wurden.
Wir rufen daher gemeinsam zu folgenden Veranstaltungen für Samstag, den 23. August 2014 in Berlin auf:
Eine Veranstaltung im Karl-Liebknecht-Haus, anschließende Demonstration zum Ernst-Thälmann- Denkmal in der Greifswalder Straße, sowie dortige Abschlusskundgebung mit Redebeiträgen, Musik und Kultur.
Unterzeichner:
- Vera Dehle-Thälmann (Enkelin von Rosa und Ernst Thälmann)
- Kuratorium „Gedenkstätte Ernst-Thälmann“ e.V. Hamburg
- Freundeskreis „Ernst-Thälmann-Gedenkstätte“ e. V. Ziegenhals
- Revolutionärer Freundschaftsbund (RFB) e. V.
- Aktionsbündnis Thälmann-Denkmal Berlin
Aufruf zum Tag der Befreiung vom Faschismus am 8. Mai 2014
Antifaschistisches Komitee gegen Krieg und Sozialraub
Aufruf zum Tag der Befreiung vom Faschismus am 8. Mai 2014
Die im Antifaschistischen Komitee gegen Krieg und Sozialraub vertretenen Parteien und Organisationen rufen erneut dazu auf, den 8. Mai als Tag der Befreiung des deutschen Volkes vom Faschismus würdig und öffentlichkeitswirksam zu begehen.
Dieses Datum, das nicht nur, aber vor allem für die Deutschen von herausragender Bedeutung ist, hat in den letzten Jahren noch größeres Gewicht bekommen. Unvergessen bleiben die wahrhaft heroischen Leistungen, die die Völker der Sowjetunion und ihre ruhmreichen Streitkräfte bei der Eindämmung der Weltherrschaftspläne des deutschen Imperialismus und bei der endgültigen Zerschlagung seines faschistischen Staatsgefüges erbracht haben.
Damit sollten die Grundlagen für Frieden in Europa gelegt werden.
Dank der Stärke und des Einflusses der Sowjetunion im Bündnis mit den anderen Staaten des sozialistischen Lagers als Friedensmacht konnte über 40 Jahre ein heißer Krieg in Europa vermieden werden.
Auch gegenwärtig ist die Russische Föderation ein Faktor des Friedens in Europa, die sich den aggressiven Weltherrschaftsplänen der USA und des deutschen Imperialismus entgegen stellt. Die von der „Westlichen Wertegemeinschaft“ inszenierten verdeckten Aggressionsmaßnahmen mit Hilfe faschistischer/rechtsextremistischer Kräfte zum gewalttätigen Putsch in der Ukraine gegen die demokratisch gewählte Regierung der Ukraine sind Bestandteil der Einkreisungspolitik gegenüber der Russischen Föderation. Die feindselige Haltung kommt offen in bisher nicht bekanntem Ausmaß in den Massenmedien der Herrschenden in der BRD durch Lügen und Diskredierung der russischen Politik zum Ausdruck, die besonders seit den olympischen Spielen in Sotschi vorsätzlich verstärkt wurden.
Alle antifaschistisch-demokratischen Kräfte und Friedensorganisationen sind gefordert, sich dieser gefährlichen Politik, die einen Kriegsbrand auslösen kann, entgegenzustellen und den faschistischen Kräften den Boden zu entziehen. Wir sagen deutlich:
Die Gegenmaßnahmen der Russischen Föderation zu der Aggressionspolitik der USA und ihren Verbündeten in der Ukraine helfen einen 3. Weltkrieg zu verhindern. Faschismus und Aggressionskrieg bilden eine Einheit. Sie sind ein Verbrechen an der Menschheit.
Setzen wir unseren Kampf verstärkt fort, um die NPD und alle faschistische Organisationen in Deutschland zu verbieten und uns ihren Aktivitäten entgegenzustellen.
Das fordert von uns, den gemeinsamen Kampf aller antifaschistischen und wahrhaft demokratischen Kräfte gegen Krieg und Faschismus mit allen seinen Erscheinungsformen zu fördern und zu unterstützen.
In diesem Sinne fordern wir auch 2014 von der Bundesregierung und dem Deutschen Bundestag, den 8. Mai endlich als offiziellen Tag der Befreiung des Deutschen Volkes vom Faschismus zu würdigen.
Wir rufen zur Teilnahme an den Veranstaltungen
zum Tag der Befreiung und dem Tag des Sieges über den Faschismus auf!
7.Mai 2014, 18:00 Uhr im Münzenbergsaal des ND-Hauses, Franz-Mehring-Platz 1 – „Rote Lieder gegen braunen Mob“
8. Mai 2014, 17:00 Uhr traditionelle Gedenkveranstaltung am Sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Treptow direkt am Denkmal „Mutter Heimat“ mit anschließender Kranzniederlegung am Denkmal des Sowjetsoldaten
9.Mai 2014, ab 14:00 Uhr „Wer nicht feiert, hat verloren!“ im Treptower Park – Puschkinallee auf dem Parkplatz am Rosengarten [www.9-mai.tk]
Mitglieder des Antifaschistischen Komitees gegen Krieg und Sozialraub
Bündnis für Soziale Gerechtigkeit und Menschenwürde e.V. (BÜSGM), Deutscher Freidenkerverband, Landesverband Berlin, Deutsche Kommunistische Partei (DKP), Landesorganisation Berlin, Freundeskreis “Ernst–Thälmann-Gedenkstätte“ e.V. Ziegenhals und Aktionsbündnis Ernst-Thälmann-Berlin, Gesellschaft zur Rechtlichen und Humanitären Unterstützung e.V.(GRH), Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde e.V.(GBM), Kommunistische Partei Deutschlands (KPD), Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden e.V. (OKV), RotFuchs-Förderverein e.V, Revolutionärer Freundschaftsbund e.V (RFB), Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg.
Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!
Gemeinsame Erklärung
Gemeinsame Erklärung der im „Antifaschistischen Komitee gegen Krieg und Sozialraub“ vertretenen Organisationen anlässlich des 100. Jahrestages des Beginns des I. Weltkrieges und des 75. Jahrestages des Beginns des II. Weltkrieges
Wo der Hauptfeind steht
Zum 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges – und zum 75. des Zweiten – führen Historiker und Massenmedien ein bizarres Schauspiel auf. Die „Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts, der Krieg 1914-1918, ist Thema zahlreicher, in Details durchaus Interessantes zutage fördernder Monographien und von diversen Talkshows. Im Mittelpunkt steht, beileibe nicht erstmals, die „Kriegschuldfrage“. Denn niemand wollte nach dem Ersten Weltkrieg, weder in Deutschland, noch in Österreich oder bei den Westmächten, Verantwortung für den Völkermord übernehmen. Der Kriegsausbruch sei für alle „ein Sprung ins Dunkle“ gewesen, nicht zuletzt deshalb, „weil alle am Frieden verzweifelten“. Und heutzutage wird wiederum behauptet: „Keiner hätte es gewollt, wenn er gewusst hätte, was dann kam.“
buchenwald-gedenken
Aufruf zur Teilnahme an der Buchenwald-Gedenkveranstaltung
am 13.4.2014, im KZ Buchenwald bei Weimar
10.00 Uhr Feierstunde des Lagerkomitee im Kinosaal
13.00 Uhr Kundgebung auf dem ehemaliugen Appellplatz des Lagers
Anschließend Thälmann-Gedenken im Hof des ehemaligen Krematoriums
Der RFB e. V. wendet sich gegen alle Versuche, das Gedenken für die Umschreibung von Geschichte zu missbrauchen. Wir stehen zu dem Aufruf der Initiative „buchenwald-gedenken“.

Bitte beachtet auch unsere weiteren Termine zu Buchenwald und Ernst Thälmann im April.
Nachstehend der Aufruf von buchenwald-gedenken, der schon von verschiedenen -Organisationen unterschrieben wurde und der bei der Gedenkveranstaltung verteilt wird:
Was treiben wir Deutschen in Afrika?
SPD-Außenminister Steinmeier will deutsche Truppen einsetzen
Steinmeier gibt den Ton vor und die Medien überschlagen sich mit Berichten über den geplanten Einsatz der Bundeswehr in Afrika. Sie beurteilen das fast durchweg positiv. Da wird von „Hilfe für Paris“ gesprochen, Deutschland müsse ein „verlässlicher Verbündeter“ sein. Angeblich geht es um „Stabilisierungsoperationen“, um „Entlastung“, eine „Friedensmission“, um „Sicherheit“, um den „Kampf gegen den Terror“.
Lauter edelste Motive treiben die deutsche Politik an. Soll man das glauben? Könnte es nicht auch um seltene Rohstoffe, um Einflussgebiete, um Konkurrenzkampf mit anderen Mächten wie z.B. China gehen?
Im Koordinierungskreis Kommunisten haben wir uns auf Initiative der Organisation für den Aufbau einer Kommunistischen Arbeiterpartei / arbeit-zukunft auf ein Flugblatt gegen die deutsche Kolonialpolitik geeinigt, das unsere Aufklärungsarbeit unterstützen und unsere Gemeinsamkeit anzeigen soll.
Mobiclip 13. Februar 2014 Bündnis Nazifrei! – Dresden stellt sich quer
(Youtube)
Natürlich darf der Hinweis auf www.dresden-nazifrei.com nicht fehlen!
Außerdem gibt es eine tolle Präsentation (PDF) in der der 13. Februar und das Bündnis gegen den Naziaufmarsch erklärt wird.
Das LL-Wochenende in Berlin
Vergangenes Wochenende fanden in Berlin die von der Jungen Welt organisierte Rosa-Luxemburg-Konferenz und die Luxemburg-Liebknecht-Demonstration statt. An beide Veranstaltungen nahmen auch Mitglieder des RFB e.V. teil.
Bei der RL-Konferenz präsentierten wir uns gemeinsam mit der Ernst-Thälmann-Gedenkstätte Ziegenhals und der Gedenkstätte in Hamburg an einem gemeinsamen Stand. Wir konnten viele interessante Gespräche führen. Sogar unser schwedisches Mitglied war für dieses Wochenende angereist.
Am Sonntag waren wir ebenfalls mit einem Stand an der Gedenkstätte der Sozialisten vertreten. Weitere RFB-Mitglieder nahmen an der LL-Demonstration teil, unter anderem im Block der Freien Deutschen Jugend.
Anschließend besuchten wir gemeinsam die Gräber Irma Thälmann, der Tochter Ernst Thälmanns, sowie von Ernst Wanitschek, einem Gründungsmitglied des heutigen RFB e.V. und wichtigen Mitinitiators des jährlichen antifaschistischen Riesengebirgstreffen.
Siehe auch Roter Sturm, Ausgabe 19
Ausführliche Berichte findet ihr im Roten Blog eines unsere Mitglieder:
Aufruf zum antifaschistischen Riesengebirgstreffen am 30. August 2014 in Malá Úpa am Fuße der Schneekoppe
(Download als PDF, aktualisiert am 13. Januar 2014)
92 Jahre sind vergangen, seit sich 1922 erstmals junge Arbeiter aus der Tschechoslowakei und Schlesien (das damals zu Deutschland gehörte) auf der Schneekoppe trafen, um gemeinsam Positionen im Kampf gegen soziale Ungerechtigkeiten und Unterdrückung zu diskutieren.
Und noch heute ist die Tradition dieser Treffen lebendig und dient dem Gedankenaustausch über aktuelle gesellschaftliche Probleme.
Stand das erste Treffen im Zeichen des Kampfes um soziale Fragen, so traten bei den nächsten Zusammenkünften – bis 1933 fanden 9 Treffen statt – die Probleme der zunehmenden faschistischen Gefahr in Deutschland in den Mittelpunkt, und schließlich entwickelte sich daraus eine Aktionsgemeinschaft der aktiven Solidarität mit politisch gefährdeten und verfolgten Antifaschisten.
Während der Zeit des Faschismus in Deutschland waren diese Treffen unmöglich geworden. Sie wurden nach der Befreiung vom faschistischen Joch wieder belebt und finden jährlich am Fuße der Schneekoppe statt. Nach wie vor wird ihr Inhalt von aktuellen politischen Erfordernissen geprägt.
Im Mittelpunkt des Treffens 2014 werden unter anderen folgende Problemkreise stehen:
- der Kampf gegen die zunehmende Gefahr der Faschisierung des gesellschaftlichen Lebens
- die Militarisierung internationaler Beziehungen durch politische Kräftegruppierungen und durch die Beteiligung an militärischen Aktionen in Konfliktregionen der Welt
- die Einschränkung sozialer und demokratischer Rechte der Völker
- die Missachtung von Menschenwürde und Menschenrechten als Folge von Ausgrenzung und zunehmender Polarisierung der Gesellschaft
- die steigende Perspektivlosigkeit der Jugend und die sich daraus ergebenden sozialen Folgen
- Solidarisierung mit allen Kräften – als Vereinigung oder als Einzelperson – die sich gegen die imperialistische Hegemonialpolitik zur Wehr setzen
Zum Riesengebirgstreffen laden ein:
die Kreisorganisation Trutnov der Kommunistischen Partei Böhmens und Mährens
sowie
der Kreisklub des tschechischen Grenzlandes
Die deutsche Initiativgruppe Riesengebirgstreffen im Ostdeutschen Kuratorium von Verbänden ruft alle antifaschistisch, antikapitalistisch und demokratisch orientierten Bürgerinnen und Bürger, ob jung oder älter auf, sich an der internationalen Kundgebung am Sonnabend, 30. August 2014 , 10.00–12.00 Uhr in Malá Úpa am Fuße der Schneekoppe und am Schneekoppenaufstieg. Am abendlichen Freundschaftstreffen und am Meeting in Královec zu beteiligen. Bekundet durch eure Teilnahme euren Willen zur Gestaltung einer menschenwürdigen von kapitalistischer Ausbeutung und Unterdrückung freien und friedlichen Welt!
Deutsche Initiativgruppe
Riesengebirgstreffen Malá Úpa
Parteien, Vereine bzw. ihre Landesorganisationen und Einzelpersonen, die als politische/ mobilisierende Unterstützer des Treffens 2014 in Malá Úpa unter dem Aufruf genannt werden möchten, wenden sich mit Übermittlung des zu veröffentlichenden Logo an Gerd Hommel.
Kontakte:
Die Erfassung der deutschen Teilnehmer, die eine verbindliche Reservierung der Übernachtung und Koordinierung von Mitfahrmöglichkeiten im PKW wünschen, beginnt sofort und endet am 28. Juni 2014. Anmeldung bei Florian Malessa
schriftlich!
Touristik und Kontakt International GMBH – Reisveranstalter und Reisebüro – bietet wieder an:
4 Tage Busreise vom 28. – 31. August 2014 mit der Möglichkeit zur Teilnahme am Riesengebirgstreffen in Mala Upa (274 Euro im DZ). tuk-berlin ist seit Jahren ein engagierter Partner!
Kontakt: Touristik und Kontakt International, Danziger Straße 168, 10407 Berlin, Tel.: 030-423 33 33, tuk-berlin@derpart.de, www.tuk.de
Unterstützer des Aufrufs:











