Das LL-Wochenende in Berlin
Vergangenes Wochenende fanden in Berlin die von der Jungen Welt organisierte Rosa-Luxemburg-Konferenz und die Luxemburg-Liebknecht-Demonstration statt. An beide Veranstaltungen nahmen auch Mitglieder des RFB e.V. teil.
Bei der RL-Konferenz präsentierten wir uns gemeinsam mit der Ernst-Thälmann-Gedenkstätte Ziegenhals und der Gedenkstätte in Hamburg an einem gemeinsamen Stand. Wir konnten viele interessante Gespräche führen. Sogar unser schwedisches Mitglied war für dieses Wochenende angereist.
Am Sonntag waren wir ebenfalls mit einem Stand an der Gedenkstätte der Sozialisten vertreten. Weitere RFB-Mitglieder nahmen an der LL-Demonstration teil, unter anderem im Block der Freien Deutschen Jugend.
Anschließend besuchten wir gemeinsam die Gräber Irma Thälmann, der Tochter Ernst Thälmanns, sowie von Ernst Wanitschek, einem Gründungsmitglied des heutigen RFB e.V. und wichtigen Mitinitiators des jährlichen antifaschistischen Riesengebirgstreffen.
Siehe auch Roter Sturm, Ausgabe 19
Ausführliche Berichte findet ihr im Roten Blog eines unsere Mitglieder:
Aufruf zum antifaschistischen Riesengebirgstreffen am 30. August 2014 in Malá Úpa am Fuße der Schneekoppe
(Download als PDF, aktualisiert am 13. Januar 2014)
92 Jahre sind vergangen, seit sich 1922 erstmals junge Arbeiter aus der Tschechoslowakei und Schlesien (das damals zu Deutschland gehörte) auf der Schneekoppe trafen, um gemeinsam Positionen im Kampf gegen soziale Ungerechtigkeiten und Unterdrückung zu diskutieren.
Und noch heute ist die Tradition dieser Treffen lebendig und dient dem Gedankenaustausch über aktuelle gesellschaftliche Probleme.
Stand das erste Treffen im Zeichen des Kampfes um soziale Fragen, so traten bei den nächsten Zusammenkünften – bis 1933 fanden 9 Treffen statt – die Probleme der zunehmenden faschistischen Gefahr in Deutschland in den Mittelpunkt, und schließlich entwickelte sich daraus eine Aktionsgemeinschaft der aktiven Solidarität mit politisch gefährdeten und verfolgten Antifaschisten.
Während der Zeit des Faschismus in Deutschland waren diese Treffen unmöglich geworden. Sie wurden nach der Befreiung vom faschistischen Joch wieder belebt und finden jährlich am Fuße der Schneekoppe statt. Nach wie vor wird ihr Inhalt von aktuellen politischen Erfordernissen geprägt.
Im Mittelpunkt des Treffens 2014 werden unter anderen folgende Problemkreise stehen:
- der Kampf gegen die zunehmende Gefahr der Faschisierung des gesellschaftlichen Lebens
- die Militarisierung internationaler Beziehungen durch politische Kräftegruppierungen und durch die Beteiligung an militärischen Aktionen in Konfliktregionen der Welt
- die Einschränkung sozialer und demokratischer Rechte der Völker
- die Missachtung von Menschenwürde und Menschenrechten als Folge von Ausgrenzung und zunehmender Polarisierung der Gesellschaft
- die steigende Perspektivlosigkeit der Jugend und die sich daraus ergebenden sozialen Folgen
- Solidarisierung mit allen Kräften – als Vereinigung oder als Einzelperson – die sich gegen die imperialistische Hegemonialpolitik zur Wehr setzen
Zum Riesengebirgstreffen laden ein:
die Kreisorganisation Trutnov der Kommunistischen Partei Böhmens und Mährens
sowie
der Kreisklub des tschechischen Grenzlandes
Die deutsche Initiativgruppe Riesengebirgstreffen im Ostdeutschen Kuratorium von Verbänden ruft alle antifaschistisch, antikapitalistisch und demokratisch orientierten Bürgerinnen und Bürger, ob jung oder älter auf, sich an der internationalen Kundgebung am Sonnabend, 30. August 2014 , 10.00–12.00 Uhr in Malá Úpa am Fuße der Schneekoppe und am Schneekoppenaufstieg. Am abendlichen Freundschaftstreffen und am Meeting in Královec zu beteiligen. Bekundet durch eure Teilnahme euren Willen zur Gestaltung einer menschenwürdigen von kapitalistischer Ausbeutung und Unterdrückung freien und friedlichen Welt!
Deutsche Initiativgruppe
Riesengebirgstreffen Malá Úpa
Parteien, Vereine bzw. ihre Landesorganisationen und Einzelpersonen, die als politische/ mobilisierende Unterstützer des Treffens 2014 in Malá Úpa unter dem Aufruf genannt werden möchten, wenden sich mit Übermittlung des zu veröffentlichenden Logo an Gerd Hommel.
Kontakte:
Die Erfassung der deutschen Teilnehmer, die eine verbindliche Reservierung der Übernachtung und Koordinierung von Mitfahrmöglichkeiten im PKW wünschen, beginnt sofort und endet am 28. Juni 2014. Anmeldung bei Florian Malessa
schriftlich!
Touristik und Kontakt International GMBH – Reisveranstalter und Reisebüro – bietet wieder an:
4 Tage Busreise vom 28. – 31. August 2014 mit der Möglichkeit zur Teilnahme am Riesengebirgstreffen in Mala Upa (274 Euro im DZ). tuk-berlin ist seit Jahren ein engagierter Partner!
Kontakt: Touristik und Kontakt International, Danziger Straße 168, 10407 Berlin, Tel.: 030-423 33 33, tuk-berlin@derpart.de, www.tuk.de
Unterstützer des Aufrufs:

RFB – Unsere neue Webseite
Heute melde ich mich mal direkt als Mitglied des RFB und als Administrator der Webseite des RFB zu Wort. Manche von Euch kennen mich ja und mein Blog.
Wie ihr seht, habe ich die Seite umgebaut. Dafür gab es mehrere Gründe.
Bisher bestand die Seite aus reinen HTML-Dateien. Das war immer eine große Arbeit, dort neue Beiträge einzustellen. Jetzt benutze ich ein Content Management System (Erklärung bei Wikipedia), und zwar die Blogsoftware WordPress. Dadurch wird das Einstellen von Artikeln stark vereinfacht. Und wenn das einfach geht, dann geht das auch schnellet und wir können hier auch öfters mal was neues lesen.
Ich habe nur die Artikel aus dem Jahr 2013 übernommen, die älteren Artikel findet ihr oben im Menü unter „Alte Artikel“.
Wir werden in Zukunft sehen, dass wir Euch hier wesentlich mehr Inhalt präsentieren können. Ausschnitte aus dem Roten Aufbau, Kommentare, Videos, Aufrufe. Ihr könnt auch gerne selber dazu beitragen und uns Vorschläge zukommen lassen. Eine komfortable Möglichkeit werde ich dafür noch einrichten.
Außerdem ist es jetzt möglich, dass ihr Artikel kommentiert. Dazu muss ich aber klarstellen, dass Kommentare grundsätzlich manuell freigeschaltet werden. Das kann durchaus mal einige Stunden oder ein, zwei Tage dauern, bis ihr einen Kommentar seht. Außerdem werden wir dabei rigoros Kommentare löschen, die nichts mit dem Thema zu tun haben, die beleidigen oder in denen sich Leute einfach mal über uns aufregen wollen. Strafrechtlich relevante Sachen kommen sowieso nicht rein.
Unsere Artikel werden in verschiedene Kategorien eingeordnet, die Liste mit den Kategorien findet ihr rechts. Außerdem habt ihr nun die Möglichkeit, das Blog über einen RSS-Reader (Was ist RSS?) zu lesen.
Ich hoffe, Euch gefällt meine Überarbeitung der Seite. Ihr dürft gerne Eure Meinung als Kommentar hinterlassen. Auch für weitere Vorschläge bin ich offen.
Übrigens können bei einem Kommentar auch Fantasiedaten eingegeben werden, für die, die ihren echten Namen nicht hier sehen wollen.
Daniel Weigelt
Treffen von Kommunisten “Flagge zeigen! – Unsere Aufgaben im Wahlkampf 2013/2014″
Am 22. Juni 2013 fand in Leipzig das Folgetreffen von Kommunisten “Flagge zeigen! – Unsere Aufgaben im Wahlkampf 2013/2014″ statt. An ihm waren die RFB-Mitglieder Wolfram T., Albrecht G., Renate W., Gerd H. beteiligt.
Mitteilung
Am 22. Juni 2013 trafen sich in Leipzig organisierte und nicht organisierte Kommunisten und Vertreter anderer linker Kräfte, die sich zum Marxismus-Leninismus bekennen, zu einem Meinungs- und Erfahrungsaustausch. Unter der Überschrift „Flagge zeigen! – Unsere Aufgaben im Wahlkampf 2013/2014“ wurden Probleme diskutiert, die übergreifend die Bundestagswahl, die Wahl zum Europaparlament, die Landtags- und Kommunalwahlen in den genannten Jahren betreffen.
Teilnehmer des Treffens waren Mitglieder der Chile Freundschaftsgesellschaft (Salvador Allende) e.V., der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP), des Kommunistischen Aktionsbündnisses Dresden (KAD), der Kommunistischen Initiative (Gera 2010), der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD), der Organisation für den Aufbau einer Kommunistischen Arbeiterpartei Deutschlands/Arbeit Zukunft und des Revolutionären Freundschaftsbundes e.V. (RFB).
Die Beratung leitete der Sprecher der Organisation für den Aufbau einer Kommunistischen Arbeiterpartei Deutschlands/Arbeit-Zukunft.
Gemeinsame Mitteilung
Gemeinsame Mitteilung
der am Kolloquium am 9. März 2013 teilgenommenen Vorsitzenden und Mitglieder von marxistisch-leninistischen Organisationen und revolutionären Bündnissen.
Internationale Solidarität siegte – Julius Fučik und Ernst Thälmann vor antikommunistischem Hass verteidigt
Mindestens zweimal leuchteten im Februar 2013 rote Sterne am Himmel als Zeichen sieghafter antifaschistischer Solidarität.
Am 10. Februar 2013 enthüllte die Enkelin Ernst Thälmanns, Vera Dehle Thälmann, in Ziegenhals bei Berlin den Gedenkstein an die illegale Ziegenhalser Tagung der Kommunistischen Partei Deutschlands, die am 7. 02. 19333 unter der Leitung ihres Vorsitzenden Ernst Thälmann. Sie setzte als erste deutsche Kraft das Signal für den organisierten Kampf gegen die faschistische Diktatur.

(Fotos: Gabriele Senft)
Der 13. Februar 2013 in Dresden
Der 13. Februar, der Jahrestag der alliierten Bombenangriffe gegen Dresden von 1945 ist leider immer wieder ein Großaufmarschtag der Nazis. Mit dem Bündnis Dresden Nazifrei gelang es in den letzten Jahren, diese Aufmärsche an den folgenden Samstagen erfolgreich zu blockieren bzw. ganz zu verhindern. Diesmal sollte dies auch am Abend des 13. Februar direkt gelingen.
Bereits am Morgen legten Mitglieder des Kommunistischen Aktionsbündnisses Dresden (KAD), in welchem der RFB e.V. Mitglied ist, rote und gelbe Nelken auf den Heidefriedhof auf den Massengräbern und den Stehlen zur Erinnerungen an im zweiten Weltkrieg zerstörte Städte sowie Konzentrationslager nieder. Ziel war es damit, dem offiziellen Gedenken der Stadt sowie den Nazis zuvor zu kommen. An allen Nelken befand sich ein Anhänger mit der Aussage: „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus! (Buchenwaldschwur)“

Ziegenhals-Info 4/2013: Kurzer Rückblick auf ein erfolgreiches Wochenende
Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Genossinnen und Genossen,
wir blicken auf ein erfolgreiches Wochenende und auf eine würdevolle Einweihung des Gedenksteins in Ziegenhals zurück!
Bevor wir allerdings einen ersten Rückblick geben, folgender wichtiger Hinweis vorab:
Es wurde am Sonntag versäumt zu erwähnen, dass aufgrund der aktuellen Wetterbedingungen die Platte mit der Inschrift für den Gedenkstein, nach der Kundgebung entfernt wurde. Hintergrund ist, dass die Platte erst endgültig befestigt werden kann, wenn es keinen Frost mehr gibt. Ansonsten könnte mindestens der Stein beschädigt werden.
Wir verbinden diesen Hinweis mit dem herzlichen Dank an alle aufmerksamen Freunde, die bereits Alarm geschlagen haben und bitten auch weiterhin darum, diesen antifaschistischen Gedenkstein nicht aus den Augen zu lassen!










