Solidaritätserklärung des Revolutionären Freundschaftsbundes e. V. mit dem DDR-Kabinett Bochum e. V.
Am 17. Oktober 2015 veranstaltet das DDR-Kabinett Bochum e. V. eine Feierstunde aus Anlass des 66. Jahrestages der Gründung der DDR.
Diese jährliche Veranstaltung wird 2015 an einem anderen Ort als der bisherigen Realschule stattfinden. Schon 2014 beschloss der Schulausschuss im Bochumer Stadtrat auf Betreiben des ehem. Amtsrichters Feldmann , zeitweise mit Mandat der PDL im Rat (WAZ Bochum, 27.09.15), eine Verschärfung der Vergaberichtlinie für Schulräume. Damit kann nun die Stadt Bochum missliebigen Personen, Gruppen und Vereinen die Nutzung von Schulräumen verweigern. Das DDR-Kabinett Bochum entschied sich daher für die Räume einer Tanzschule und hatte Erfolg.
Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Bochum, hatte sich schon im vergangenen Jahr hetzerisch gegen das DDR-Kabinett und seine Veranstaltung zum 65. Jahrestag der DDR geäußert.
Die Antikommunisten in der Monopolpresse bleiben sich auch in diesem Jahr treu! Mit Verleumdung, Verächtlichmachung, auch antikommunistischer Hetze, sollen den Bochumer Genossen die Möglichkeiten des Auftretens genommen werden. Der Jahrestag der Gründung der DDR, des ersten deutschen Staates der Arbeiter und Bauern, der kapitalistische Ausbeutung und Unterdrückung der werktätigen Massen konsequent beendete und zeitlebens in seinem Handeln dem Frieden verpflichtet war – er sitzt wie ein Stachel in den Augen derer, die damals ihre Pfründe verloren!
Und diese Leute wissen: Menschen in der BRD und auf der Welt kennen diesen sozialistischen Staat und seine Errungenschaften noch. Daher das „Geschrei“ im ganzen Land, und auch in Bochum, um den aufrichtigen Genossen des DDR-Kabinetts Bochum das Leben schwer zu machen, weil sie diese historischen Errungenschaften der DDR würdigen wollen. Für sie gilt bürgerliche Meinungsfreiheit und Demokratie nicht!
Für westdeutsche Kommunistenhasser gilt sie weiter, die Aufforderung des Ex-Justizministers Kinkel auf dem Deutschen Richtertag 1991: „Die DDR ist zu delegitimieren!“
Wir, die Mitglieder des Revolutionären Freundschaftsbundes e. V., erklären hiermit unsere feste solidarische Haltung zu den Genossen des „DDR-Kabinetts Bochum e. V.! Wer sich wie sie, so energisch, aktiv und tatkräftig für die Verbreitung der historischen Wahrheit über die DDR engagiert, dem gilt unsere Hochachtung und Unterstützung!
Wir wünschen euch recht viel Erfolg und viele, viele Freunde und Gäste als Teilnehmer der Veranstaltung zu Ehren der DDR am 17. Oktober 2015!
Die Teilnehmer der Jahresmitgliederversammlung 2015 des Revolutionären Freundschaftsbundes
e. V. (RFB); tschechische und deutsche Sektion.
Teplice (CZ), den 10. Oktober 2015
Verteidigen wir das Streikrecht und das Gewerkschaftsrecht gegen den Angriff des Kapitals und der Regierung!
Gemeinsame Erklärung gegen das Tarifeinheitsgesetz
SPD-Arbeitsministerin Andrea Nahles, will am Freitag, dem 22. Mai 2015, mit SPD, CDU und CSU, mit dem DGB-Vorsitzenden Hoffmann und auf Initiative der Verbände der Arbeitgeber, also des Kapitals! – das „Gesetz zur Tarifeinheit“ durch den Bundestag peitschen. Dann soll nur noch die jeweils stärkste Gewerkschaft in einem Betrieb den dort geltenden Tarifvertrag abschließen dürfen, die schwächere Gewerkschaft hat nach Abschluss dieses Tarifvertrags praktisch Streikverbot, und wenn sie zehnmal die Klasseninteressen und -forderungen der Arbeiterinnen, Arbeiter und Angestellten vertritt.
Dank Euch, Ihr Sowjetsoldaten!
Gerd Hommel
Dresden, 8.Mai 2015
Dank Euch, Ihr Sowjetsoldaten!
Liebe Anwesende,
Bürger und Gäste unserer Stadt Dresden,
ich begrüße Sie an diesem Ort des Gedenkens anlässlich des historischen Ereignisses
70. Jahrestag des Kriegsendes durch die Befreiung der Völker Europas und unserer Stadt Dresden von der blutigen Herrschaft des deutschen Faschismus.
Ich bin Gerd Hommel und habe gemeinsam mit Herrn Dr. – Ing. Wolfgang Schälike für das Dresdner Friedensbündnis und das Deutsch-Russische Kulturinstitut diese Veranstaltung amtlich angemeldet.
Noch in den Morgenstunden des 8. Mai 1945 wurde der Humanist, Arzt und Antifaschist Prof. Dr. Fetscher auf der Prager Straße in Dresden erschossen, als er sich auf dem Weg zur sowjetischen Stadtkommandantur befand. Der Täter war Augenzeugen zufolge ein Heckenschütze der SS. Prof. Rainer Fetscher hatte eine kommunistische Dresdner Widerstandsgruppe hinter sich, von der schon in den letzten Kriegstagen an die Zukunft der Stadt, an ihre Wiedergeburt, gedacht wurde.
Sie haben sich heute hier eingefunden, um der für die Befreiung Dresdens gefallenen Soldaten der Roten Armee zu gedenken.
In unseren Dank und unser Gedenken schließen wir alle Befreier und Widerstandskämpfer und die Millionen Opfer der Sowjetvölker und Menschen in den okkupierten Ländern, politisch, rassisch, ethnisch, religiös Verfolgten ein.
In ungezählten Städten und Orten der Bundesrepublik werden heute gleichermaßen Menschen an Gräber und Denkmale treten. Mit Ihnen fühlen wir uns verbunden.
Ich begrüße insbesondere und das ist mir eine Ehre:
die Gäste aus unserer Partnerstadt Sankt Petersburg
Offiziere vom Verband russischer Kriegsveteranen aus Moskau
und ehemalige Angehörige der Gruppe der sowjetischen Streitkräfte in Deutschland,
den diplomatischen Vertreter des Generalkonsulats Leipzig der Russischen Föderation,
die Vertreter der Landeshauptstadt Dresden unter der Leitung von Herrn Dr. Johannes Schulz, die im Auftrage des amtierenden Oberbürgermeisters, Herrn Dirk Hilbert, dem Gedenken beiwohnen,
die Stadträte der Linksfraktion der Landeshauptstadt Dresden, Tilo Kießling und Jens Matthis,
die russischsprachigen Migranten, die sich in Vereinen und Organisationen zusammengeschlossen haben und als Bürger der Stadt am gesellschaftlichen Leben teilhaben,
die Mitglieder der demokratischen Parteien und Organisationen, die in diesen für Frieden und Antifaschismus wirken.
Verehrte Anwesende,
am heutigen Tage wird in zahlreichen Städten und an vielen Orten der Bundesrepublik die Erklärung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten
„70 Jahre nach der Befreiung von Faschismus und Krieg: Für eine neue Entspannungspolitik, nein zur Vorbereitung auf den Krieg!“
Gegenstand des Nachdenkens sein
Ich zitiere aus der Erklärung:
„Deshalb verdanken wir als heute Lebende die Grundlagen eines Lebens in Frieden, Freiheit und Vielfalt den Siegern des 8. Mai. Die alliierten Streitkräfte, unter denen die Rote Armee mit Abstand die größte Last des Krieges in Europa zu tragen hatte, sind auch unsere Befreier.
Ihre Rolle und die des Widerstands in Deutschland und den von der Wehrmacht besetzten Ländern zu würdigen und die geschichtliche Wahrheit über Ursachen und Folgen des Faschismus zu bekräftigen, ist bis heute eine unerlässliche Pflicht.
Angesichts der deutschen Verantwortung für die beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts muss die historische Konsequenz , dass von deutschem Boden nie wieder Krieg ausgehen darf, verteidigt und an die nachfolgenden Generationen weitergegeben werden.
Trotz schwieriger politischer Konstellationen folgte dem Sieg über den Faschismus in Europa eine lange Friedensperiode. Der Drang der Völker, nach zwei mörderischen Kriegen dauerhaft friedliche Beziehungen aufzubauen und demokratische Verhältnisse zu errichten, trug Früchte.
Diese Periode endete mit dem Jugoslawien-Krieg, an dem sich auch Deutschland wieder beteiligte.
Dieser Wiedereintritt Deutschlands in die Reihe der kriegführenden Länder war ein eklatanter Bruch mit den Lehren der jüngeren Geschichte, heute sind deutsche Waffen – und oft auch deutsches Militär – wieder an den meisten Kriegen in der Welt beteiligt. Die Bereitschaft „deutsche Interessen“ (des Kapitals – d. R.) mit militärischen Mitteln durchzusetzen, wurde gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung erneut zur politischen Praxis der Regierenden.
Mit großer Sorge sehen wir, dass die gegenwärtige Krise um die Ukraine Europa an den Rand des Krieges treibt. An dieser gefährlichen Entwicklung tragen die deutsche Regierung, die EU und die NATO erhebliche Mitschuld. Entgegen den Festlegungen des Zwei-plus-Vier-Vertrages haben sich NATO und EU Schritt für Schritt an die heutigen Grenzen Russlands heran erweitert. Mit der Einbeziehung der Ukraine in EU und NATO – Strategien wurde eine explosive Situation geschaffen. Nicht als Vermittler, sondern als Konfliktpartei behandeln NATO und EU Russland heute als neuen alten Feind, dem sie mit Propaganda, Drohgebärden und Sanktionen gegenübertreten.
Wir fordern die sofortige Beendigung dieser gefährlichen Politik. Im 70. Jahr der Befreiung vom Faschismus steht die Bundesregierung in der historischen Verantwortung, eine neue Entspannungspolitik mit Russland auf den Weg zu bringen, in der die Sicherheitsinteressen aller Beteiligten Berücksichtigung finden.
An den 8. Mai 1945 zu erinnern heißt heute mehr denn je, den Frieden in Europa zu sichern. Eine starke Friedensbewegung muss Druck machen für Verständigung und Abrüstung statt Hetze und Rüstungsexport.
…
Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg!“
Dieser Erklärung füge ich die Forderung hinzu:
der Tag der Befreiung vom Faschismus soll in Sachsen und in der ganzen Bundesrepublik gesetzlicher Feiertag werden; entsprechend dem von der Linksfraktion 2010 im Sächsischen Landtag eingebrachten, aber von der schwarz-gelb-braunen Mehrheit niedergestimmten Gesetzesvorlage. Inzwischen stützt eine Meinungsumfrage des Forsa-Instituts die Forderung. Für 72 % der Bevölkerung ist der 8. Mai der Tag der Befreiung von Krieg und Faschismus.
Was in Mecklenburg-Vorpommern, den Niederlanden, Tschechien, der Slowakei, Frankreich und anderen Staaten Staatsdoktrin verkörpert, soll in ganz Deutschland gelten!
AUFRUF der deutschen Initiativgruppe zur Teilnahme am antifaschistischen Riesengebirgstreffen in Malá Úpa am Fuße der Schneekoppe am 29. August 2015
Auch in diesem Jahr, in dem sich die Befreiung Europas vom Faschismus zum 70. Male jährt, werden sich in Malá Úpa, am Fuße der Schneekoppe, dem Wahrzeichen des Riesengebirges, wiederum progressive Kräfte treffen, um ihre Entschlossenheit zu bekunden, aktiv gegen die Kriegspolitik und den sozialen Raubbau der kapitalistischen Machthaber in Europa zu wirken.
Vom Riesengebirgstreffen soll ein klares und vernehmliches Signal an alle friedliebenden Kräfte unserer Länder ausgehen, ihre Kräfte zu vereinen und gemeinsam und immer machtvoller der verheerenden Politik des kriegslüsternen Imperialismus in Europa und in der Welt entgegen zu treten.
Den Kampf gegen die immer bedrohlichere Kriegsgefahr, die auch von in unseren Ländern herrschenden Mächtigen ausgeht, verknüpfen wir mit unseren nach wie vor aktuellen Forderungen nach Zügelung der aggressiven Politik der USA, der NATO und auch der EU, nach dem sofortigen Ende der Militarisierung der Außenpolitik.
Wir setzen uns für einen menschenwürdigen Umgang mit Flüchtlingen ein, die durch die militärischen Abenteuer der USA und ihrer Verbündeten aus ihren Heimatländern vertrieben werden.
Wir positionieren uns gegen die Russlandfeindlichkeit und schadlose Verketzerung des Islam.
Das Treffen in Malá Úpa ist ein Bekenntnis zu internationaler Verständigung und Solidarität.
Wir wollen Frieden für uns, unsere Kinder und Kindeskinder, heute und in der Zukunft!
Das Treffen wird in bewährter Weise organisiert durch:
– Die Kreisorganisation Trutnov der Kommunistischen Partei Böhmens und Mährend (KPCM)
sowie
– Die Kreisorganisation Trutnov des Klubs des tschechischen Grenzlandes (KCP)
Kundgebung am Sonnabend, dem 29. August 2015, 10–12 Uhr
Horní Malá Úpa, Parkplatz neben der Tourist-‐Information
Weitere Begegnungen / Veranstaltungen:
– Schneekoppenbesteigung nach der Kundgebung,
– Angebot zum politischen Gespräch nach der Kundgebung: Die internationale solidarische Aktion gestalten,
– Freundschaftstreffen am Abend,
Sonntag, 30. August 2015, 10.00 Uhr
Meeting in Královec an der Gedenktafel für das Treffen der deutschen und tschechischen Werktätigen und Kommunisten im Jahre 1927.
Gesamter Aufruf und Kontaktmöglichkeiten in dieser PDF-Datei
Der rote Aufbau Nr. 100 ist erschienen
Ein schönes Jubiläum, die erste Ausgabe des Jahres 2015.
Erklärung des Kommunistischen Aktionsbündnis Dresden
Der Koordinierungsrat des Kommunistischen Aktionsbündnisses Dresden (KAD) befasste sich am 4. Februar 2015 mit den aktuellen politischen Prozessen in Dresden bezüglich nationalistischer, rassistischer, faschistischer Erscheinungen und Entwicklungen und dem antirassistisch, antinationalistisch, antifaschistisch orientierten Protest- und Widerstandspotential.
Die Vertreter der im Aktionsbündnis wirkenden Parteien und Organisationen sehen in der wachsenden nach rechts orientierten angeblichen Protestbewegung (PEGIDA u. a.) deutlichen Ausdruck der Zuspitzung der Widersprüche im kapitalistischen / imperialistischen System, denen die Herrschenden mit demagogischen Losungen und Maßnahmen, mit staatlicher Gewalt sowie weiterer Militarisierung nach Innen und Außen zu begegnen versuchen.
Wie bisher gibt es seitens der Stadt- und Landesregierung, einschließlich der Landeszentrale für politische Bildung, auch angesichts des 70. Jahrestages der terroristischen Zerstörung Dresdens durch anglo-amerikanische Bomberverbände, keine Distanzierung vom bisher zelebrierten Opfermythos und keine Konsequenzen gegenüber der geschichtsfälschenden Propaganda von rechts.
Der Koordinierungsrat erklärt:
Der Beschluss des Dresdner Stadtrates V2837/14 „Erinnerung vielfältig gestalten“ ist für uns Recht und Pflicht.
Der 70. Jahrestag des Infernos in Dresden, in dem zigtausende Menschen, Dresdner wie Kriegsflüchtlinge, kurz vor Kriegsende ohne militärische Notwendigkeit zur endgültigen Zerschlagung der faschistischen Kriegsmaschinerie qualvoll starben und unwiederbringlich Kulturgüter zerstört wurden, ist uns Veranlassung auf Lehren für die Zukunft zu bestehen.
• Der Schwur der Häftlinge des KZ Buchenwald vom 19. April 1945 bestimmt unser Denken und Handeln nach wie vor: „Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.“
• Wir bestehen auf der Erfüllung des Potsdamer Abkommens der Siegermächte durch die Bundesrepublik auch nach dem Zwei plus Vier – Vertrag. Seit Gründung der BRD wurde das Abkommen hinsichtlich der Entnazifizierung und der „Vernichtung des deutschen Militarismus und Nazismus mit seinen Wurzeln“ als ungültig behandelt. Sonst hätte es keinen „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) und die faschistisch motivierten Morde nicht geben können. Sonst gäbe es ein Verbot neofaschistischer Parteien und Gruppierungen. Das Hofieren und die Unterstützung faschistischer und profaschistischer Kräfte in der Ukraine durch die Bundesregierung ist ein weiterer Beweis und Skandal.
• Es ist ebenso skandalös, dass der Bundespräsident Joachim Gauck zu diesem Anlass des 70. Jahrestages der Zerstörung Dresdens in unsere Stadt eingeladen wurde. Jeder weiß inzwischen, dass er keinen Anlass auslässt, für die „Wahrnehmung von Verantwortung“ der BRD und der NATO zu werben, wenn es um die Fortsetzung und Ausweitung der Sezessions- und der Rohstoffkriege geht. Wenn er von Frieden und Versöhnung predigt, strafen ihn die Tatsachen der Heuchelei und der Lüge.
• Die Parteien und Organisationen des Kommunistischen Aktionsbündnisses Dresden werden am Freitag, 13. Februar 2015, 10.00 Uhr auf dem Heidefriedhof Dresden am Obelisk der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer (Eingang zum Ehrenhain der Opfer des Faschismus und des Krieges) gedenken und im Sinne des Schwurs von Buchenwald mahnen. Dazu sind alle Antifaschisten, Antirassisten und Demokraten herzlich eingeladen.
• Die Parteien und Organisationen des Kommunistischen Aktionsbündnisses Dresden unterstützen auch den diesjährigen Mahngang (Täterspuren) des Aktionsbündnisses „Nazifrei – Dresden stellt sich quer.“, der 13.00 Uhr von der Herbert-Schön-Straße (Nähe Arnoldbad) beginnt und Naziverbrechen sowie Naziverbrecher in Dresden bekannt macht.
• Das Kommunistische Aktionsbündnis Dresden schließt sich dem Aufruf des Bündnisses Dresden-Nazifrei an die friedliebend, antirassistisch und antifaschistisch orientierten Bürger an, in den Aktionstagen des Februar besonders wachsam und solidarisch zu sein, um Faschisten, Rassisten, Nationalisten, Geschichtsfälschern Provokationen und die Straße zu verweigern.
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Kontakte:
webmaster@triller-online.de für RotFuchs-RG Dresden
RFB.Hommel@arcor.de für RFB MG Dresden
boehmer.markus@t-online.de für FDJ Dresden
rainerwefel@t-online.de für DKP – Gruppe Dresden
peerdephilipp@web.de für KPD RO Dresden
ogstrobel@t-online.de für RotFuchs RG Dresden
druschke-erhard@t-online.de für SV Dresden VVN-BdA
g.schierz-4u@web.de für Marxistisches Forum
sdajdd@web.de für SDAJ Gruppe Dresden
Erbe antreten – Vermächtnis weitertragen
Dresdner Friedensbündnis
Kontakt: Prof. Dr. Triller
Tel.: 0351-8389732
E-Mail: W.Triller@freenet.de
Mitteilung
von Teilnehmern der Gedenkveranstaltung am 27. Januar 2015 in der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden (ehem. Richthof) zum Tag der Opfer des Nationalsozialismus – Antifaschisten, die sich als Nachkommen ehemaliger Kämpfer gegen Faschismus und Krieg, ehemaliger Häftlinge und Ermordeter in der Pflicht sehen, neuen Entwicklungen von Antikommunismus, Fremdenhass, Rassismus und Nationalismus durch Wachsamkeit, Aufklärungsarbeit und Mobilisierung zum Widerstand entgegenzutreten.
Wir bestehen darauf, dass die gesellschaftlichen Ursachen für diese verhängnisvollen Entwicklungen nicht verschwiegen, sondern benannt werden und die Zukunftsperspektive verkündet wird, wie sie im Schwur von Buchenwald vorgegeben ist:
„Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel. Das sind wir unseren gemordeten Kameraden und ihren Angehörigen schuldig.“
Wir anerkennen mehrheitlich, dass seitens der Redner auf der Gedenkveranstaltung die Notwendigkeit des Zurückweisens von Fremdenhass und Bedrohung Andersdenkender aus unterschiedlichen persönlichen Motiven benannt wurde, auch wenn so manche Konsequenz offen blieb. Wir sind den Sängern des Sächsischen Bergsteigerchores Kurt Schlosser für das Lied „Anmut sparet nicht noch Mühe“ sehr dankbar. Es berührte zutiefst unsere Hoffnungen. Wir mussten kein „Deutschland über alles“ ertragen.
Wir werden uns dafür einsetzen, dass zum 70. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus in Dresden würdig und ehrenvoll die Heldentaten der Befreier gewürdigt werden und die Front der Gegner der gegenwärtigen faschistischen Bewegung und der Beteiligung Deutschlands an den imperialistischen Sezessions- und Rohstoffkriegen Zulauf und Stärkung erfährt.
Schon bei diesem heutigen Anlass orientieren wir auf den 70. Jahrestag des Potsdamer Abkommens der Siegermächte. Die Bundesrepublik schuldet seit ihrem Bestehen in wesentlichen Bestimmungen seine Umsetzung! Sonst wäre ein „Nationalsozialistischer Untergrund“ nicht möglich. Sonst würden Antifaschisten nicht kriminalisiert und verfolgt; usw.
Im Anschluss an die Gedenkveranstaltung Gedenkstätte Münchner Platz informierte das Dresdner Friedensbündnis an der steinernen Gedenkwand des Campus über die Erklärung der Lagergemeinschaften, Komitees und Interessenverbände ehemaliger Häftlinge zum 70. Jahrestag der Befreiung der Konzentrationslager „ERBE ANTRETEN – VERMÄCHTNIS WEITERTRAGEN“, die unsere uneingeschränkte Unterstützung findet.
Wir veröffentlichen hiermit diese Erklärung nachstehend.
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Erbe antreten – Vermächtnis weitertragen
Erklärung der Lagergemeinschaften, Komitees und Interessenverbände ehemaliger Häftlinge zum 70. Jahrestag der Befreiung der Konzentrationslager
Vor 70 Jahren wurden die Häftlinge der Konzentrationslager durch Angehörige der sowjetischen, amerikanischen, britischen, französischen und polnischen Streitkräfte befreit.
Am 19. April 1945 versammelten sich ehemalige Häftlinge des selbstbefreiten Konzentrationslagers Buchenwald zu einer Trauerkundgebung für ihre ermordeten Kameraden und erklärten feierlich:
„Wir schwören deshalb vor aller Welt auf diesem Appellplatz, an dieser Stätte des faschistischen Grauens: Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht! Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel. Das sind wir unseren gemordeten Kameraden, ihren Angehörigen schuldig.“
Der Schwur von Buchenwald ging in die Geschichte ein. Ehemalige Häftlinge anderer Konzentrationslager, wie Auschwitz, Dachau, Mauthausen, Neuengamme, Ravensbrück und Sachsenhausen schlossen sich ihm an.
Nach ihrer Befreiung haben die ehemaligen Häftlinge Interessenverbände aufgebaut und deren Arbeit jahrzehntelang maßgeblich gestaltet. Sie haben sich in den zurückliegenden 70 Jahren immer wieder dafür engagiert, eine Wiederkehr ähnlicher Verbrechen zu verhindern. Sie brachten insbesondere jungen Menschen ihre Erlebnisse und Erfahrungen in den Lagern nahe. Sie erzählten von dem Leid, das sie in ihrer eigenen Jugend erfahren mussten, von ihrem Widerstand und dem ihrer verstorbenen und ermordeten Kameradinnen und Kameraden. Besonders wichtig war es ihnen, an die Ursachen für diese Verbrechen zu erinnern und die Täterinnen und Täter beim Namen zu nennen.
In ihrem Vermächtnis „Erinnerung bewahren – authentische Orte erhalten – Verantwortung übernehmen“ vom 25. Januar 2009 erklärten KZ-Überlebende, die die internationalen Komitees von neun Lagern vertraten, öffentlich:
“ … Unsere Reihen lichten sich. In allen Instanzen unserer Verbände, auf nationaler wie internationaler Ebene, treten Menschen an unsere Seite, um die Erinnerung aufzunehmen: Sie geben uns Vertrauen in die Zukunft, sie setzen unsere Arbeit fort. Der Dialog, der mit uns begonnen wurde, muss mit ihnen fortgeführt werden. Für diese Arbeit benötigen sie die Unterstüt-zung von Staat und Gesellschaft. … Die letzten Augenzeugen wenden sich an Deutschland, an alle europäischen Staaten und die internationale Gemeinschaft, die menschliche Gabe der Erinnerung und des Gedenkens auch in der Zukunft zu bewahren und zu würdigen. Wir bitten die jungen Menschen, unseren Kampf gegen die Nazi-Ideologie und für eine gerechte, friedliche und tolerante Welt fortzuführen, eine Welt, in der Antisemitismus, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus keinen Platz haben sollen. …“
Wir, die Freunde und Mitstreiter, die Hinterbliebenen und Angehörigen der ehemaligen Häftlinge sowie alle bei uns Engagierten, zusammengeschlossen in den vielfältigen Interessengruppen, Komitees, Lagerarbeitsgemeinschaften, Lagergemeinschaften, Initiativgruppen und Freundeskreisen, erklären aus Anlass des 70. Jahrestages der Befreiung der Konzentrationslager, dass wir dieses Erbe schon lange angetreten haben und das Vermächtnis weitertragen werden.
Wir verstehen uns als Bestandteil jener Kräfte, die die Erinnerungskultur in Deutschland und auch international mitgestalten sowie kritisch und engagiert begleiten. Daher fordern wir einen gleichberechtigten Platz in den Gremien der für die Gedenkstätten zuständigen Stiftungen und Institutionen.
Wir werden gemeinsam mit den Vertreterinnen und Vertretern der anderen Häftlings- und Opferverbände, der jüdischen Gemeinden, der Sinti und Roma, der Zeugen Jehovas, der Schwulen- und Lesbenverbände, der „Euthanasie“- Geschädigten, die seit vielen Jahrzehnten andauernde Arbeit fortsetzen.
Wir werden alles in unserer Macht stehende tun, um das Vermächtnis unserer Freundinnen und Freunde, unserer Kameradinnen und Kameraden, unserer Eltern und Großeltern nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Ihre Erfahrungen und ihr Leiden, ihr Widerstandsgeist und ihre Solidarität, ihr Kampf und ihre Freude am Leben sind uns Ansporn und Verpflichtung.
Ihre zentrale Forderung tragen wir weiter:
Nie wieder Krieg – nie wieder Faschismus!
26. Januar 2015
Unterzeichnende Verbände:
- Lagergemeinschaft Auschwitz – Freundeskreis der Auschwitzer e.V.
- Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora e.V.
- Deutsches Mauthausenkomitee Ost e.V.
- Lagergemeinschaft und Gedenkstätte KZ Moringen e.V.
- Lagergemeinschaft Ravensbrück / Freundeskreis e.V.
- Lagerarbeitsgemeinschaft KZ Sachsenburg e.V.
- Sachsenhausen-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
- Arbeitsgemeinschaft Neuengamme e.V.
Unterstützer:
- Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
AUFRUFder deutschen Initiativgruppezur Teilnahme am antifaschistischen Riesengebirgstreffenin Malá Úpa am Fuße der Schneekoppe am 29. August 2015
Auch in diesem Jahr , in dem sich die Befreiung Europas vom Faschismus zum 70. Male jährt, werden sich in Malá Úpa, am Fuße der Schneekoppe, dem Wahrzeichen des Riesengebirges , wiederum progressive Kräfte treffen, um ihre Entschlossenheit zu bekunden, aktiv gegen die Kriegspolitik und den sozialen Raubbau der kapitalistischen Machthaber in Europa zu wirken.
Vom Riesengebirgstreffen soll ein klares und vernehmliches Signal an alle friedliebenden Kräfte unserer Länder ausgehen, ihre Kräfte zu vereinen und gemeinsam und immer machtvoller der verheerenden Politik des kriegslüsternen Imperialismus in Europa und in der Welt entgegen zu treten.
Den Kampf gegen die immer bedrohlichere Kriegsgefahr, die auch von in unseren Ländern herrschenden Mächtigen ausgeht, verknüpfen wir mit unseren nach wie vor aktuellen Forderungen nach Zügelung der aggressiven Politik der USA, der NATO und auch der EU, nach dem sofortigen Ende der Militarisierung der Außenpolitik.
Wir setzen uns für einen menschenwürdigen Umgang mit Flüchtlingen ein, die durch die militärischen Abenteuer der USA und ihrer Verbündeten aus ihren Heimatländern vertrieben werden.
Wir positionieren uns gegen die Russlandfeindlichkeit und schadlose Verketzerung des Islam.
Das Treffen in Malá Úpa ist ein Bekenntnis zu internationaler Verständigung und Solidarität.
Wir wollen Frieden für uns, unsere Kinder und Kindeskinder, heute und in der Zukunft!
Das Treffen wird in bewährter Weise organisiert durch:
– Die Kreisorganisation Trutnov der Kommunistischen Partei Böhmens und Mährend (KPCM)
sowie
– Die Kreisorganisation Trutnov des Klubs des tschechischen Grenzlandes (KCP)
Kundgebung am Sonnabend, dem 29. August 2015, 10–12 Uhr
Horní Malá Úpa, Parkplatz neben der Tourist-Information
Weitere Begegnungen / Veranstaltungen:
Schneekoppenbesteigung nach der Kundgebung,
Angebot zum politischen Gespräch nach der Kundgebung: Die internationale solidarische Aktion gestalten,
Freundschaftstreffen am Abend,
Sonntag, 30. August 2015, 10.00 Uhr, Meeting in Královec an der Gedenktafel für das Treffen der deutschen und tschechischen Werktätigen und Kommunisten im Jahre 1927.
Deutsche politische UNTERSTÜTZER:
Kontakte:
Gerd Hommel, Dohnaer Platz 9, 01239 Dresden, 0351-2882128, RFB.Hommel@arcor.de
Albrecht Geißler, Chemnitz, 0371-7200098, Al-Gen@t-online.de
Florian Malessa, Bad Tölz, 0178-1843271, malessa@rfb-online.de
Individuelle Anreise. Übernachtungsreservierung möglich. Letzter Anmeldetermin 30. Juni 2015 !
Anmeldung für Mehrtage-Bus-Reise mit Höhepunkt der Teilnahme am Riesengebirgstreffen bei
Touristik und Kontakt International GmBH, Reisebüro, 10407 Berlin Danziger Straße 168, info@tuk.de
Berlin, 11. Januar 2015
Der Rote Aufbau Nr. 99 (3/2014) ist erschienen
Der Rote Aufbau Nr. 99 (3/2014) ist erschienen. (PDF-Datei)
Pressemitteilung des Bündnis Dresden Nazifrei
Pressemitteilung
+++ Dresden Nazifrei ruft zur Teilnahme an „Rassismus Demaskieren“ Demo am 01.12. auf + Bündnis fordert verstärktes Engagement der Stadtspitze +++
Das Bündnis „Nazifrei! Dresden stellt sich quer“ ruft dazu auf, sich an der Demonstration „Rassismus Demaskieren! Für grenzenlose Solidarität statt begrenztem Horizont und Nationalismus!“ zu beteiligen, die am Montag, dem 01. Dezember um 16 Uhr auf dem Schlesischen Platz in Dresden starten wird.
Dazu erklärt Bündnissprecher Silvio Lang:
„Es ist erschreckend zu sehen, wie jede Woche mehr Menschen an der PEGIDA-Demo in Dresden teilnehmen. Einer Demonstration, auf der entgegen aller Fakten so getan wird, als ob über das Asylrecht massenweise Kriminelle und Terrorist_innen nach Deutschland einreisen würden. Und das in einer Zeit, in der Geflüchtete aus Syrien und anderen Krisengebieten mehr als alles andere unseren Schutz und unsere Unterstützung benötigen. Umso wichtiger ist es, zu zeigen, dass in Dresden auch viele Menschen leben, die sich für ein weltoffenes Miteinander und für Verständigung einsetzen. Deshalb rufen wir diese Menschen dazu auf, an der Demonstration ‚Für grenzenlose Solidarität statt begrenztem Horizont und Nationalismus‘ teilzunehmen.“
Es sei, so Lang, sehr erfreulich, dass sich immer mehr Institutionen, Initiativen und Einzelpersonen klar für eine Willkommenskultur und gegen Ausgrenzung positionierten. Die demokratischen Kräfte dürfen dabei aber weder in Reaktion auf PEGIDA anfangen, gegeneinander zu arbeiten – wie kürzlich die CDU-Stadtratsfraktion mit einer Pressemitteilung – noch reichen Positionspapiere auf lange Sicht aus: „Wir stimmen zum Beispiel zu, wenn die Oberbürgermeisterin in ihrer gemeinsamen Erklärung mit allen Stadtratsfraktionsvorsitzenden außer dem der FDP/FB schreibt, dass die Frage, wie wir mit Menschen in Not umgehen, die Nagelprobe für uns alle sei. Doch diese Nagelprobe kann die Stadtspitze nicht bestehen, wenn sie es bei schriftlichen Erklärungen belässt. Wir rufen alle Institutionen dieser Stadt, inklusive aller aufgeschlossenen Stadträte und auch der Oberbürgermeisterin dazu auf, klar Stellung zu beziehen. Nicht nur in Bürgerversammlungen oder Stadtratssitzungen, sondern auch beim Protest auf der Straße, denn Rassismus darf nirgendwo Raum zur Entfaltung überlassen werden.“, so Lang abschließend.
Pressekontakt: presse@dresden-nazifrei.com
Pressehandy: 01573-6872276


